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Großeinsatz in der Bauerschaft Buxtrup

Feuerwehr rettet Menschen und Tiere

Nottuln

Aus noch unbekannter Ursache ist es am Mittwochnachmittag in einem Wohngebäude in Buxtrup zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr konnte zwei leicht verletzte Personen und mehre Hunde und Pferde retten.

Von Ludger Warnke

Ein Brand in einem Wohngebäude an der K 11 in Buxtrup löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Bei Eintreffen am Einsatzort war das Gebäude bereits sehr stark verraucht. Für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr war höchste Vorsicht und gegenseitige Unterstützung angesagt. Foto: Ludger Warnke

Ein Feuer in einem Wohngebäude in der Bauerschat Buxtrup hat am späten Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr ausgelöst. Die Feuerwehrleute retteten zwei leicht verletzte Personen aus dem stark verrauchten Gebäude, betreuten sie und übergaben sie schließlich dem Rettungsdienst. Außerdem retteten die Wehrleute einen Hund aus dem Wohngebäude sowie aus einer angrenzenden und ebenfalls verrauchten Scheune ein Pony, zwei Großpferde und zwei weitere Hunde.

Alarmstufe auf „Feuer 4“ angehoben

Aufgrund der Alarmmeldung „Feuer 3 – Wohngebäudebrand“ rückten um 16.11 Uhr Einsatzkräfte der Löschzüge Nottuln, Appelhülsen und Darup zum Brand an der K 11 in Buxtrup aus. Wie Feuerwehrsprecher Tobias Plogmaker berichtete, war bei Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude aufgrund des Feuers schon stark verraucht. Da nicht sofort zweifelsfrei geklärt werden konnte, ob bereits alle Personen das Gebäude verlasen hatten, wurde die Alarmierung auf „Feuer 4 – Menschen in Gefahr“ angehoben. Per Sirene wurden auch die Schapdettener Feuerwehrleute sowie alle noch verfügbaren Einsatzkräfte der Gemeinde alarmiert. Zeitweilig waren so rund 70 Feuerwehrleute im Einsatz.

Unter der Einsatzleitung von Gil Beckord, stellvertretender Löschzugführer, und Udo Henke, Leiter der Feuerwehr, wurden die zwei verletzten Personen und die Tiere gerettet.

Feuer in einem Zwischenraum

Von verschiedenen Stellen aus drangen drei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und löschten zügig die offenen Flammen. Der Brand hatte sich in einem Zwischenraum zwischen Wohngebäude und Scheune entwickelt, berichtete Feuerwehrsprecher Tobias Plogmaker. Anschließend setzten die Feuerwehrleute Hochleistungslüfter ein, um Wohngebäude und Scheune rauchfrei zu bekommen.

Zur Ursache des Feuers und zur Höhe des Schadens liegen noch keine Informationen vor.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde waren auch zwei Rettungswagen, ein Notarzt, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, der Leiter des Notarztdienstes, Kreisbrandmeister Christoph Nolte und die Polizei vor Ort. Die K 11 war während des Einsatzes komplett gesperrt.

Für die Feuerwehr war der Einsatz nach zwei Stunden beendet.

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