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Nachverdichtungsprojekte

Forderung nach neuen Regeln

Nottuln

Nachverdichtungsprojekte werden eigentlich von der Gemeinde gewünscht. Doch nach welchen Regeln diese durchgeführt werden, darüber diskutierte die Politik.

-luw-

Nach welchen Regeln Nachverdichtung geschehen kann, das will die Politik festgelegt wissen. Foto: dpa/Jens Büttner

Ohne Gegenstimme bei einer bzw. zwei Enthaltungen hat der Ausschuss für Bauen und Planen Änderungsverfahren für die Bebauungspläne „Schapdetten Süd-Ost“ und „An der Vogelstange II“ in Darup beschlossen. In beiden Fällen geht es um Nachverdichtungsprojekte: Anlieger erhalten die Möglichkeit, in zweiter Reihe beziehungsweise im Garten zu bauen.

Wolfgang Danziger (SPD) nutzte die Themen einmal mehr dazu, auf eine Beteiligung der Anlieger an den Verwaltungskosten zu drängen. Waldemar Bogus (UBG) merkte an, dass solche Planänderungen künftig nicht mehr im vereinfachten, sondern im Regelverfahren bearbeitet werden sollten. Konsequenz daraus ist, dass ökologische Belange eine höhere Wertigkeit erlangen. Zugleich kündigte Bogus einen UBG-Antrag an, wonach solche kleinen Projekte künftig von privaten Planungsbüros erarbeitet werden sollen. Die Kosten dafür sollen die Antragsteller zahlen.

Dr. Susanne Diekmann (Grüne) mahnte neue Regeln für Baugebiete an, insbesondere bei der Energieversorgung. CDU und FDP hatten die Nachverdichtungsprojekte gelobt, Wohnraum nach dem Bedarf der Bürger zu schaffen.

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