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Neuer Kulturbeirat stellt sich vor

Frischer Wind für Kultur in Nottuln

Nottuln

An Aufgaben mangelt es nicht: Der neue Kulturbeirat der Gemeinde hat seine Arbeit aufgenommen. Unter anderem geht es um das Thema einer kulturellen Neuausrichtung der Gemeinde.

wn

Im Nottulner Rathaus wird an einer neuen Kulturstrategie gearbeitet. Foto: Frank Vogel

Wo liegen die perspektivischen Handlungsfelder des Kulturbeirates? Wie lässt sich eine kulturelle Neuausrichtung in der Gemeinde gestalten? Und wie können die Kulturförderrichtlinien angemessen überarbeitet werden? Bei Thomas Brieden, Dr. Gabriele Hovestadt, Nathan Schmedt und Ursula Schulze Tilling – den neuen Mitgliedern des Kulturbeirates – stehen gleich einige wichtige Themen auf der Agenda.

„Ich freue mich, dass der Kulturbeirat ein breites Abbild der Nottulner Bürgerinnen und Bürger darstellt – mit so vielfältigen kulturellen Schwerpunkten, die die Zusammenarbeit enorm bereichern werden“, erklärt Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, der neben dem Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur, Sport und Ehrenamt, Manfred Gausebeck, den Kulturbeirat verstärkt.

Mit der neuen Wahlperiode wurde in der Ratssitzung am 8. Dezember nicht nur ein neuer Kulturbeirat gewählt, sondern auch die überarbeitete Geschäftsordnung des Kulturbeirates ver-abschiedet, erklärt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Neben einer Erweiterung des Arbeitsschwerpunktes des Kulturbeirates, der künftig auch inhaltlich enger mit der Kulturkoordinatorin und Kulturbeiratsvorsitzenden, Lea Jockisch, zusammenarbeiten soll, wurde auch der Wunsch umgesetzt, die stimmberechtigten Kulturbeiratsmitglieder künftig paritätisch zu benennen.

Eigene Erfahrungen, persönliches Interesse und berufliche Hintergründe aus den Sparten Kunst, Musik und Kabarett bringen die vier Neuen nun mit und dürften damit bereits einigen in Nottuln bekannt sein. So ist Dr. Gabriele Hovestadt mit ihrer Galerie Hovestadt weit über die Gemeinde-grenzen hinaus sehr erfolgreich und organisiert regelmäßig Ausstellungen, heißt es in der Pressemitteilung. Auch von Thomas Brieden dürften viele schon gehört haben, der mit seinem Musikkabarett münsterlandweit auftritt. Als Mitglied der Blasmusikvereinigung ist Ursula Schulze Tilling ebenfalls eine feste Größe der Nottulner Kulturlandschaft, die ihre Liebe zur Musik mit Nathan Schmedt teilt, der im evangelischen Posaunenchor tätig ist.

Was sie sonst mit Nottuln und der Kultur verbindet, erklären die vier in einem gemeinsamen Video, das auf dem YouTube-Kanal der Gemeinde eingestellt ist (https://youtu.be/DUU777rGH5M).

Ihre Expertise können die neuen Kulturbeiratsmitglieder in den folgenden Wochen unter Beweis stellen und zahlreiche Ideen einbringen, die nun konkretisiert werden sollen, um unter anderem auch mit der Konzeptionierung und Umsetzung eines Kulturentwicklungsplanes möglichst zeitnah zu beginnen. „Bei der Arbeit des Kulturbeirates soll es vor allem künftig darum gehen, Impulse für eine kulturelle Neuausrichtung der Gemeinde zu setzen“, betont Lea Jockisch.

Ein erster Austausch des Kulturbeirates hat bereits stattgefunden, die Ergebnisse sollen im nächsten Ausschuss für Kultur, Sport und Ehrenamt am 21. April (Mittwoch) vorgestellt werden, heißt es abschließend.

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