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„Blues in Nottuln“ lädt zum Small Festival

Fünffaches Vergnügen

Nottuln

Gleich fünf Bands werden am Samstag (7. August) dafür sorgen, dass Bewegung und Stimmung in Nottulns Ortskern einkehren. Das Small Festival wird von „Blues in Nottuln“ veranstaltet - und der Eintritt ist frei.

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Der erst 21-jährige Florian Putz aus Marl wirbelt mit den „Flying Covids“ über die Bühne. Foto: Wouter Hartmann

Am Samstag (7. August) kommen Blues-Fans und solche, die es werden wollen, voll auf ihre Kosten. Von 16 bis 21 Uhr lädt der Verein „Blues in Nottuln“ zum Small Festival ein – und das bei freiem Eintritt. Fünf Bands werden auf dem Kastanienplatz für Stimmung sorgen und von der Bühne – einem Auflieger, den die Firma Giesker und Laakmann dem Verein zur Verfügung gestellt hat – Musik präsentieren, die in Bauch und Beine geht.

Die Veranstalter machen darauf aufmerksam, dass eine Bescheinigung über eine negative Testung oder über die vollständige Impfung vorgelegt werden muss. Die Luca-App sei, so „Blues in Nottuln“, von Vorteil.

„The Flying Covids“ legen als Opener um 16 Uhr los. Die Band, „die es eigentlich nicht gibt“, hat sich bei der monatlichen Blues-Session gefunden. Jeder der Musiker – Wolfgang Hillmann, Florian Putz, Ronald Verspiek, Huggy Jörg Borghardt, Oscar Pals und Harry Ho – ist mit eigenen Formationen auf den Bühnen in Deutschland oder in den Niederlanden unterwegs. Spielen werden die „Flying Covids“ flotten Blues-Rock mit Funk- und Jazz-Einflüssen.

Besonderes Bonbon: Freier Eintritt

Die „Blues Junkies“ um Matthes Richter sind gestandene Musiker aus dem gesamten Ruhrgebiet und alle zusätzlich auch mit eigenen Bands unterwegs. Dass die beiden Frontmänner über den Rock zum Blues gekommen sind, merkt man der Songauswahl an. Das offene Gitarrenspiel, gepaart mit gefühlvollen Gesangsstimmen, prägt den eigenen Stil. Als „Könner handgemachter improvisierter Musik“ sind sie seit 2018 auf der Bühne ein absolut ansteckendes Live-Erlebnis. Gerne laden die „Junkies“ sich Gastmusiker ein. Beim Festival in Nottuln sind es Huggy Jörg Borghardt am Piano und Christian Gausemeier am Saxofon.

Jerome Engelberts aus Hengelo ist Sänger und Gitarrist bei den "Gumbo Chiefs". Foto: Blues in Nottuln

Die „Gumbo Chiefs“, eine vierköpfige Band aus Enschede, sind in Nottuln ebenfalls keine Unbekannten mehr. Antoon Aukes an Tasten und Gesang, Jeroen „JayRome“ Engelberts an Gitarre und Gesang, „Fretless“ Freddy Vaanholt am Kontrabass und Thomas Aukes am Schlagzeug haben sich mit ihrem hervorragend gespielten New-Orleans-Blues das Publikum bei einer der Blues Sessions bereits erobert.

Die holländisch-deutsche Band „Harp Mitch and The Bluescasters“ aus Nordhorn orientiert sich mit ihrer Musik an dem „Big Tone“-Sound eines Rod Piazza oder eines Rick Estrin, bietet Texas-Blues, Jump-Blues und Slow Blues. Die vier Bandmitglieder haben die verschiedensten Musikstile bedient, um dann gemeinsam zum Ursprung zurückzukehren: zum Blues. Ihr Sound klingt frisch und ehrlich, mal stampfend laut, mal verletzlich leise, aus unterschwellig brodelnden leisen Balladen werden dennoch urplötzlich wahre „Rock-Monster“. Sänger, Harpspieler und Rhythmus-Gitarrist Harp Mitch macht den Unterschied. Er versteht es, mit seiner Blues-Harp und der chromatischen Harp Geschichten zu erzählen, in denen er Worte durch Töne ersetzt.

Michael Dühnfort und die Noizeboys beschließend das Festival. Foto: WN-Archiv/Iris Bergmann

Last but not least ist auch Michael Dühnfort wieder da. Mit den Noizeboys spielt der im niedersächsischen Wurthfleth lebende Gitarrist, Sänger und Songschreiber einen energiegeladenen Bluesrock. Dühnfort hat über die Jahre einen unverkennbar eigenständigen kompositionellen und spieltechnischen Stil entwickelt. Sein von charismatischer kräftiger Stimme geprägter anspruchsvoller Blues und Bluesrock ist zuweilen gewürzt mit Elementen aus leichtgewichtigem Countrystyle oder erdigem Sou­thernrock. Dühnfort und seine „Noiszeboys“ Michael Löscher und Steffen Schmidt teilten die Bühnenbretter bereits mit vielen Größen, unter anderem Eric Sardinas, Rob Tognoni, Lord Bishop und Ohrenfeindt.

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