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DJK Grün-Weiß Nottuln

Fußballer unterstützen Flüchtlingshilfe

Nottuln

Die zweite Fußballmannschaft von DJK Grün-Weiß Nottuln hat der Nottulner Flüchtlingshilfe eine große Freude bereitet. Denn die darf sich über eine stolze Summe für ihre Arbeit freuen.

Iris Bergmann

Über die Spende der zweiten Fußballmannschaft von GW Nottuln freute sich die Flüchtlingshilfe Nottuln sehr (v.l.): Jan Walter, Malte Thies (beide Spieler), Klaus und Marianne Barkam (beide Flüchtlingshilfe) und Trainer Mario Popp. Foto: Iris Bergmann

„Als ich die Summe erfuhr, musste ich erstmal tief durchatmen“, freute sich Marianne Barkam. Sie nahm nun von den Fußballspielern Jan Walter und Malte Thies sowie Trainer Mario Popp einen symbolischen Scheck in Höhe von 1400 Euro für die Flüchtlingshilfe Nottuln entgegen. Trainer und Spieler der zweiten Fußballmannschaft von DJK Grün-Weiß Nottuln hatten das Geld gesammelt, um die soziale Einrichtung zu unterstützen.

Die Idee, Geld zu sammeln, um anderen etwas Gutes zu tun, war eine Entscheidung des Mannschaftsrates des A-Ligisten. „Vergangenes Jahr haben wir den Verein ‚Ein Lächeln für Togo‘ unterstützt“, berichtete Jan Walter. Und auch in diesem Jahr war schnell klar, dass der Hut wieder durch die Kabine gehen würde. Jedem Spieler war es dabei freigestellt, wie viel er geben wollte. Das sei halt unterschiedlich, so Trainer Mario Popp: „Viele studieren ja noch oder sind in Ausbildung.“ Da habe man nicht so viel zur Verfügung. Dennoch kamen stolze 1400 Euro zusammen, da auch die Mannschaftskasse „geplündert“ wurde. „Wir konnten ja in diesem Jahr als Saisonabschluss nichts zusammen unternehmen“, erzählte Malte Thies. Daher sei einiges in der Kasse geblieben. Wichtig war den GWN-Spielern, dass das Geld in der Gemeinde bleibt und sie damit ein Projekt vor Ort unterstützen.

Darüber freuten sich Marianne und Klaus Barkam sehr. „Das Geld können wir gut brauchen“, bestätigten beide. Es gebe etwa immer wieder mal Anfragen von Flüchtlingen um finanzielle Unterstützung, um zum Beispiel Gebühren bei Anträgen entrichten zu können.

Abschließend blickte Marianne Barkam nach vorne: „Wir hoffen, dass im Sommer endlich mal wieder die eine oder andere Veranstaltung stattfinden kann.“

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