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Rotes Kreuz informiert zum Katastrophenschutz

Geballtes Wissen aus der Kiste

Nottuln

Wie man in Katastrophenfällen weiter agieren kann, das zeigt das Deutsche Rote Kreuz. Besonders anschaulich geht das mit dem „BlackOut of the Box“-Set, das jetzt in Nottuln vorgestellt wurde.

Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker, Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann, Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp und Landesarzt Dr. Uwe Devrient mit den „BlackOut of the Box“-Sets. Foto: DRK-Landesverband

Wie kommen wir an Informationen, wenn das Handynetz ausfällt und Fernseher und Radio keinen Strom mehr haben? Wie ernähren wir uns, wenn Kühlschrank, Kühltruhe und Herd ausfallen? Wie kommen wir von A nach B, wenn die Tankstellen und der öffentliche Nahverkehr ausfallen? Wie kommen wir an sauberes Trinkwasser, wenn die Pumpen der zentralen Trinkwasserversorgung nicht mehr laufen? Um diese Fragen geht es bei dem „Katastrophenschutz-Tag aus der Kiste“ des Deutschen Roten Kreuzes.

Am Wochenende stellte die Leitung des Landesverbandes Westfalen-Lippe – Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp, Landesrotkreuzleiter Thorsten Junker und Landesarzt Dr. Uwe Devrient – bei einem Termin am DRK-Logistikzentrum in Nottuln allen 38 DRK-Kreisverbänden in Westfalen-Lippe, dem Bundesverband sowie den Landesverbänden Nordrhein und Rheinland-Pfalz jeweils ein „BlackOut of the Box“-Set zur Verfügung.

38 Kreisverbände beim Termin in Nottuln

Die Idee zu dieser Aktion war beim ersten nordrhein-westfälischen Katastrophenschutztag am 2. Oktober vergangenen Jahres in Bonn entstanden, den das NRW-Innenministerium und alle Hilfsorganisationen vor dem Hintergrund ihrer gemeinsamen landesweiten Kampagne „Engagiert für NRW“ veranstaltet hatten. Dabei konnten die Gäste nicht nur das Ehrenamt im Katastrophenschutz live in Aktion erleben, sondern auch beim „Blackout-Quiz“ an sieben Stationen in der Black Box prüfen, wie es um ihre Selbsthilfekompetenzen bestellt ist, berichtet das DRK in einer Pressemitteilung.

Mit „Black-Check-Karten“ konnten sie ihr Wissen in Sachen Kommunikation, Mobilität, Wasser, Kühlen, Wärmen, Licht und Geld bei einem Stromausfall spielend erweitern – und waren von diesem Angebot begeistert. Das brachte Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp auf die Idee, einen DRK-eigenen „Katastrophenschutz-Tag aus der Kiste“ zum Thema „Blackout“ zu gestalten: „Damit möchten wir unseren Gliederungen ein Medium an die Hand geben, mit dem sie die Selbsthilfekompetenzen der Bevölkerung ausbauen, auf die Wichtigkeit des Ehrenamts im Katastrophenschutzes hinweisen und weitere Aktive für den Katastrophenschutz gewinnen können“, so Knopp.

„Selbsthilfekompetenzen der Bevölkerung ausbauen“

Die „BlackOut of the Box“-Sets bestehen unter anderem aus einem Infostand, einem Pavillon, Roll-Ups, einer Messetheke und einem Parcours. Bei der Übergabe in Nottuln wiesen die Botschafter der Kampagne „Engagiert für NRW“ die Teilnehmenden in den Parcours ein, präsentierten den Infostand und zeigten, wie die Materialien eingesetzt werden können.

Ermöglicht hat die Aktion „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ eine Spende der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, heißt es abschließend.

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