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Sanierung der Sporthalle am Niederstockumer Weg im Gesamtpaket

Gemeinde erhält 569.000 Euro

Nottuln

In einem Rutsch kann die Gemeinde Nottuln die Sporthalle am Niederstockumer Weg umfangreich sanieren. Das Land stellte dafür 569 000 Euro zur Verfügung.

Ortstermin an der Sporthalle am Niederstockumer Weg: Jonas Sonntag (l.), Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt bei der Gemeinde Nottuln, und Architekt Frank Vogts (Gemeinde Nottuln) freuen sich über die 100-Prozent-Förderung vom Land NRW in Höhe von 569 000 Euro. Mit dieser Summe kann die Halle nun im Gesamtpaket saniert werden. Foto: Gemeinde Nottuln

Es ist ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, das die Gemeinde Nottuln da vor ein paar Wochen bekam. Statt der 307 000 Euro, die sie im Rahmen der Sportstättenförderung vom NRW-Heimatministerium für die Sanierung der Sporthalle am Niederstockumer Weg Anfang des Jahres zugesprochen bekam, stockte das Ministerium den Betrag nun auf 569 000 Euro auf.

100-Prozent-Förderung vom Land NRW

„Über diese 100-Prozent-Förderung haben wir uns sehr gefreut“, sagt Jonas Sonntag, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt. Und Architekt Frank Vogts, der bei der Gemeindeverwaltung das Projekt „Sanierung der Sporthalle am Niederstockumer Weg“ betreut, erklärt, dass bei der Halle mit Hilfe der zusätzlichen Gelder nun nicht nur die dringlichsten Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden können. „Wir können jetzt das Gesamtpaket angehen“, so Vogts.

Das heißt, dass nun alles in einem Abwasch erledigt werden kann und die gesamte Logistik, die bei den Sanierungsmaßnahmen notwendig ist, nur einmal hochgefahren werden muss: „Das ist eine große Erleichterung bei der Durchführung dieses Projektes, und die Sportlerinnen und Sportler haben auf diese Weise nur einen bestimmten Zeitrahmen, in dem sie die Halle nicht nutzen können“, so Sonntag in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Letzte Teilsanierung liegt 30 Jahre zurück

Erneuert wird in der Halle, die 1961 gebaut und 1991 das letzte Mal teilsaniert worden ist, unter anderem der Sportboden – er ist übrigens genauso alt ist wie die Halle selbst. Hinzu kommt der Einbau einer neuen Decke und einer LED-Beleuchtung. Die maroden Holzfenster werden durch Fenster mit Kunststoffrahmen ersetzt, die Heizungsanlage wird erneuert. Außerdem entsteht ein zweiter Rettungsweg, sodass die Tribüne wieder genutzt werden kann. Hinzu kommt, dass die Halle nach Abschluss der Arbeiten auch energetisch auf dem neuesten Stand ist und damit der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung deutlich heruntergefahren werden kann.

Elektronisches Schließsystem spart Kosten

Und oben drauf gibt es noch ein elektronisches Schließsystem. „Das sorgt für deutlich mehr Nutzerfreundlichkeit und senkt außerdem die Unterhaltungskosten“, erklärt Architekt Vogts die Vorteile des Systems.

Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich bis Ostern dauern. Und dann bekommen die Nottulnerinnen und Nottulner eine kleine, aber feine Sporthalle mit einem hochmodernen Innenleben zurück.

„Sie ist dann absolut zukunftsfähig“, erklärt Jonas Sonntag, „und kann für die nächsten Jahrzehnte uneingeschränkt genutzt werden“.

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