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Gespräch zwischen Bürgermeister und Baumberge Energie

Gemeinde sichert Unterstützung zu

Nottuln

Die Mitmachgemeinschaft Baumberge Energie hat ein Gespräch mit Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und der Klimabeauftragten Martina Marquardt-Wißmann geführt. Die beiden signalisierten ihre Unterstützung für die Arbeit der BE.

Windkraftanlagen spielen in den Überlegungen der Mitmachgemeinschaft Baumberge Energie eine wichtige Rolle. Aber auch andere regenerative Energien sollen in den Blick genommen werden. Foto: Jan Oelker/dpa

Es tut sich was in Nottuln in Sachen Klimaschutz und Energiewende. Das wurde einmal mehr deutlich in einem Gespräch, das Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes zusammen mit der Klimabeauftragten der Gemeinde, Martina Marquardt-Wißmann, am Donnerstag mit der Mitmachgemeinschaft Baumberge Energie (BE) führte.

Deutlich wurde die Wertschätzung des Bürgermeisters für das Bürgerengagement in Nottuln, berichtet die BE in einer Pressemitteilung. Von BE-Mitglied Heinz Böer ließ sich Thönnes über die Entwicklung der Gemeinschaft informieren. Fast 100 Interessenten habe diese in ihrer Liste stehen. Die meisten davon hätten die Absicht, in Energieprojekte vor Ort – in Windkraft und Solarenergie – zu investieren. So würde regenerative Energie vor Ort in der Baumberge-Region erzeugt, und die Wertschöpfung bliebe ebenfalls vor Ort, erklärte Böer: „Die Bürgerinnen und Bürger stehen in den Startlöchern und warten auf Rahmenbedingungen für den Zubau neuer Windkraftanlagen und neuer Photovoltaikanlagen.“

Fast 100 Interessenten in Wartestellung

Darüber hinaus ist auch der aktive Kern der BE so angewachsen, dass auf der letzten Sitzung Arbeitsgruppen gebildet werden konnten. Jede AG beschäftigt sich mit einem möglichen Energieprojekt. Dabei habe die BE viele Kontakte aufgenommen. Dazu gehörten zum Beispiel die Stadtwerke Münster und die Gelsenwasser AG, die beabsichtigen, in der Baumberge-Region Projekte zu realisieren. Dazu gehörten aber auch Windkraftgesellschaften, die in unmittelbarer Nachbarschaft – in Billerbeck, in Buldern, in Havixbeck und in Senden demnächst neue Windparks errichten werden.

Möglichkeiten der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sind vorgesehen. Die BE lotet diese aus und vermittelt dann die Kontakte zu den Interessenten der BE. Zahlreiche Gespräche wird es in der nächsten Zeit geben – bis hin zur Regierungspräsidentin.

Kontakte bis zur Bezirksregierung aufbauen

Bürgermeister Dr. Thönnes sicherte „seine volle Unterstützung des Bürgerengagements bei der Energiewende in Nottuln“ zu: „Windkraft wird dabei eine große Rolle spielen müssen. Aber wir sind auch dabei, neue Flächen für Photovoltaik zu untersuchen und dann auch für Bürgerprojekte anzubieten.“ Sporthallen, Reithallen und ähnliche Gebäude werden dafür in den Blick genommen.

Im Gespräch mit Dr. Thönnes ging es weiter um den großen Bereich Wärme und Einfamilienhäuser, „ein weites Feld, das die Gemeinde beackern wird“, so der Bürgermeister. Hier stellte er in Aussicht, dass in Zukunft von Seiten der Gemeinde individuelle Beratung angeboten wird. Die Klimabeauftragte Martina Marquardt-Wißmann sei dabei, personelle Ressourcen und Aufgabenfelder für die Beratung bei der Renovierung und der energetischen Sanierung von Einfamilienhäusern zu entwickeln.

Wer Mitglied in der BE werden möchte, wer Interesse hat, in Erneuerbare-Energien-Projekte in der Baumberge-Region zu investieren, findet dazu die notwendigen Infos im Internet.

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