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„Weihnachtsmarkt im Schaufenster“ wieder ein Erfolg

Gemeinsam Gutes schaffen

Nottuln

Der zweite „Weihnachtsmarkt im Schaufenster“ war wieder ein Erfolg. Viele Menschen nahmen das Angebot eines kleinen, aber feinen Marktes gerne an und fanden sich beim Einrichtungshaus Ahlers ein. Und dort gab es nicht nur Weihnachtliches zu kaufen.

Von Iris Bergmann

Der zweite „Weihnachtsmarkt im Schaufenster“ beim Einrichtungshaus Ahlers wurde wieder ein voller Erfolg. Der Kinder- und Jugendchor St. Martinus unter Leitung von Kantor Heiner Block präsentierte Lieder aus seinem Weihnachtsmusical. Foto: Iris Bergmann

„In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei.“ Zunächst kam der Gesang der Mädchen und Jungen etwas schüchtern daher, aber nach einem auffordernden „Lauter!“ von Chorleiter Heiner Block legte der Kinderchor St. Martinus richtig los, und die Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich vor dem Einrichtungshaus Ahlers eingefunden hatten, wippten fröhlich mit.

Zum zweiten Mal öffnete am Samstag der „Weihnachtsmarkt im Schaufenster“, musikalisch umrahmt vom Gesang des Chores und den Klängen der Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln, verstärkt durch Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs der Liebfrauenschule, die fleißig Bratwurst, Glühwein und Getränke verkauften.

Musik vom Kinder- und Jugendchor St. Martinus und von der BMV

„Dass wir in diesem Jahr wieder einen ‚Weihnachtsmarkt im Schaufenster‘ machen, hätten wir nicht gedacht“, so Marcus Ahlers. Entstanden war die Idee während des Lockdowns im vergangenen Jahr, um wenigstens einigen Anbietern die Möglichkeit zum Verkauf ihrer Weihnachtsware zu bieten.

In diesem Jahr waren es insgesamt 15 Aussteller. Viele Besucher nutzten nur zu gern das Angebot, kauften handgestrickte Socken, Mützen, bunte Schals oder stilvolle Weihnachtsdeko aller Art.

Vor den Schaufenstern machte sich Weihnachtsstimmung breit. Die Mädchen und Jungen des Kinder- und Jugendchores präsentierten dem Publikum Lieder aus dem Musical „Das Weihnachtsgeschenk“, das sie seit einigen Wochen proben. „Wenn es so bleiben würde wie jetzt, dann hätten wir die Chance, am 23. Dezember eine Aufführung zu machen“, hoffte Heiner Block.

Die Musikerinnen und Musiker der BMV freuten sich sehr, endlich mal wieder vor Publikum spielen zu können. Und die Jugendlichen der Liebfrauenschule legten sich ebenfalls richtig ins Zeug. Schließlich ging es um die Finanzierung ihres Abschlusses im kommenden Jahr. So ziemlich alle Veranstaltungen, auf denen sie etwas hätten verdienen können, sind aufgrund der Pandemie weggebrochen. „Wir wollen die Jugendlichen gern unterstützen“, so Ute Ahlers. Also wurden diese bereits am Freitag engagiert und verkauften zum Dracula-Hörspiel in der Werkstatt Getränke. Auf dem Weihnachtsmarkt dann Grillwürstchen und Glühwein. Den Erlös durften sie komplett in ihre Kasse tun.

Ute Ahlers nippte zufrieden an einem Glühwein und freute sich über den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit. „Toll, wie sich alle hier gegenseitig unterstützen. Der Kinderchor singt, die BMV bringt sich ein, und gestern haben die Mitglieder der Plattdeutschen Laienspielschar beim Aufbau der Bühne geholfen.“ So bringe die Pandemie auch etwas Gutes hervor.

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