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Weihnachtsansprache des Bürgermeisters

Gemeinsam und solidarisch

Nottuln

Die Finanzlage der Gemeinde Nottuln wird schwieriger. Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes kündigt an: „Wir werden weniger Projekte realisieren können und müssen miteinander lernen, mit weniger Geld im Gemeindehaushalt auszukommen.“

wn

Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes bei der Videoaufzeichnung seiner Weihnachtsansprache. Foto: Gemeinde Nottuln

In seiner ersten Weihnachtsansprache an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde hat Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes dazu aufgerufen, gemeinsam und solidarisch der Corona-Pandemie zu begegnen. Zugleich stimmt der neue Rathauschef die Bürger auf eine schwieriger werdende Finanzlage der Gemeinde ein. Manches Projekt werde erst später als ursprünglich beabsichtigt realisiert werden können. In der Ansprache, die im vollen Wortlaut auf der Gemeindehomepage nachzulesen und bei Youtube als Video anzusehen ist, betont der Bürgermeister unter anderem:

„. . .  Trotz aller Probleme sind wir in Nottuln einigermaßen gut durch das Jahr gekommen. Allerdings ist auch bei uns die Wirtschaftsleistung geschrumpft, haben Gastronomie, Einzelhandel und manch andere Unternehmen große Probleme. Auch deshalb werden wir in den kommenden Jahren den Gürtel ein bisschen enger schnallen müssen. Wir werden weniger Projekte realisieren können und müssen miteinander lernen, mit weniger Geld im Gemeindehaushalt auszukommen. Und leider muss ich Sie schon hier um Verständnis bitten, wenn wir gemeinsam mit dem Rat manche Wünsche und Ideen erst später in Taten umsetzen oder manche Renovierung nicht in 2021 gelingt.

Das beherrschende Thema dieses Jahres war und ist die Covid-19-Pandemie. [. . . } Manche in unserer Gemeinde hat es hart getroffen: Krankheit und Tod, Arbeitslosigkeit, Insolvenz, Zukunftsangst und Sorgen um das tägliche Leben. Nun hoffen wir, dass wir mit den Impfungen und den positiven Folgen des Lockdowns die Pandemie endlich in den Griff bekommen.

Es gibt aber auch viel Erfreuliches: Das ehrenamtliche Engagement, das wir im Dezember mit dem Heimat- und dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet haben, zeigt deutlich, wie aktiv und gastfreundlich, wie generationsübergreifend und wie integrativ Menschen in unserer Gemeinde sind.

Wenn ich mir vorstelle, mit wie viel Engagement und Kreativität selbst in diesem Jahr in den Sportvereinen und in vielen anderen Vereinen gearbeitet wurde und mit welch hohem Einsatz Frauen und Männer Zeit investiert haben, dann bin ich stolz auf alles, was gelungen ist.

. . .  Es waren anstrengende zwei Monate seit dem 1. November, aber ich kann aus ganzem Herzen sagen: Es waren schöne und erfolgreiche Wochen. Das Arbeiten mit allen, die im Verwaltungsvorstand und in der Gemeindeverwaltung arbeiten, macht viel Freude und gemeinsam blicken wir auf so manche Projekte, die in diesem Jahr schon begonnen wurden und die wir im kommenden Jahr fortsetzen werden. Das fängt bei der Baulandentwicklung an, geht über die fast fertige Reorganisation der Verwaltung bis hin zu den Projekten der Gewerbeansiedlung und den Veränderungen in den Ortsteilen.

Politik und Verwaltung haben sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Ein Anfang ist gemacht. Aber das einzige Ziel, das ich mit Ihnen allen zuerst erreichen möchte, ist ein Sieg über Covid-19. . . .  Dazu sind noch einmal Anstrengungen und Verzicht notwendig. Gemeinsam und solidarisch werden wir das schaffen!

Trotz dieser Einschränkungen wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen ein frohes und schönes Weihnachtsfest und einen guten und besinnlichen Übergang in das neue Jahr! . . .  Bleiben Sie gesund!“

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