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Corona beeinflusst Überreichung der Abschlusszeugnisse

Gemeinsame Gottesdienste, getrennte Entlassfeiern

Nottuln

Angepasst an die Corona-Schutzbestimmungen finden die Entlassfeiern und Zeugnisübergaben der Schulen in der Gemeinde Nottuln statt. Jede Schule hat Wege gefunden, wie der Tag für die Schüler trotz der Einschränkungen zu einem besonderen Erlebnis werden kann.

Von Marita Strothe

In wenigen Tagen werden zum Ende des Schuljahres die Zeugnisse ausgehändigt. Die Verabschiedung der Entlassschüler ist geprägt von den Corona-Schutzregeln. Foto: dpa

Trotz der niedrigen Coronazahlen beeinflusst die Infektion auch in diesem Jahr die Schulentlassungen in der Gemeinde Nottuln.

So werden am morgigen Freitag (25. Juni) in der Liebfrauenschule Nottuln die Abschlusszeugnisse für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 nachmittags nur klassenweise überreicht werden. Nach den vier getrennten Übergabefeiern besteht dann jeweils draußen auf dem Schulgelände die Möglichkeit zu Umtrunk, Gespräch und Fotos.

„Wir bitten um einen aktuellen negativen Coronatest“, erklärt Schulleiter Heinrich Willenborg, „weil bei der Außenveranstaltung möglicherweise die Abstände nicht immer eingehalten werden und gerade die Jugendlichen noch nicht geimpft sind.“ Für die ganze Jahrgangsstufe gemeinsam ist morgens zumindest ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Martinus-Kirche unter Berücksichtigung der aktuellen Regelungen für Gottesdienstbesucher möglich. Dort werden den Abschlussschülerinnen und -schülern auch Grußworte von Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und anderen mit auf ihren weiteren Lebensweg gegeben. Gottesdienst und Ansprachen können auch per Livestream auf dem Youtubekanal der Pfarrgemeinde(st-martin.de/live-dabei-per-video-stream) verfolgt werden.

Ebenfalls nach einem gemeinsamen Gottesdienst darf am einen Tag später, am 26. Juni (Samstag), der diesjährige Abiturjahrgang am Rupert-Neudeck-Gymnasium, jeweils in Begleitung von zwei Erwachsenen, seine Zeugnisse im Forum entgegen nehmen. „Die Dreiergruppen sitzen dann im Forum mit 1,50 Meter Abstand“, informiert Schulleiterin Jutta Glanemann. Zuvor würden beim Einlass alle von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q1 kontrolliert und müssten einen negativen Test, Impfnachweis oder Genesenennachweis vorweisen. Außerdem werden die Besucherinnen und Besucher über die Corona-App erfasst.

„Die Sifts-Apotheke öffnet extra für unsere Abiturienten Freitagnachmittag ihr Testzentrum“, freut sich die Schulleiterin über die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, da die jungen Leute in der Regel ja noch nicht geimpft seien. Die Zeugnisausgabe wird mit Maske und Handschuhen erfolgen. Im Anschluss gibt es dann einen Sektempfang im Freien. Der traditionelle Abiball in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums kann auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Schulleiterin Glanemann weiß aber, dass die Abiturienten abends in einer Location eine coronakonforme Feier vorbereitet haben.

Der 2. Juli (Freitag) ist für die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen letzte Schultag vor den Sommerferien. Dann bekommen auch die Viertklässler der Nottulner Grundschulen ihre Zeugnisse. „Am Donnerstagnachmittag davor gibt es einen gemeinsamen Gottesdienst in der St.-Martinus-Kirche für den ganzen Jahrgang mit Familien“, so Udo Lösel, kommissarischer stellvertretender Schulleiter der St.-Martinus-Grundschule. Klasseninterne Feiern würden von den Eltern der scheidenden Viertklässler organisiert.

Auch für die zwei Abschlussklassen der St. Marienschule Appelhülsen wird ein Gottesdienst mit Eltern am Freitagmorgen die größte gemeinsame Veranstaltung sein. „Danach bekommen die Kinder in ihren Klassen die Zeugnisse“, berichtet Schulleiterin Angelika Wiedau-Gottwald, „und werden von ihren Klassenlehrerinnen verabschiedet.“

Die beiden vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule werden getrennt nach Klassen zusammen mit ihren Eltern an ihrem letzten Grundschultag zur Zeugnisübergabe kommen, weiß Schulleiterin Karin Greßkämper. „Eine große gemeinsame Feier darf ohne Auflagen nicht stattfinden“, bedauert sie, dass das zu aufwendig wäre. Aber die Patenklassen werden auf jeden Fall zum Abschied winken.

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