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Gemeinsames Erbe erleben

Generalkapitel der Schwestern „Unserer Lieben Frau“ in Coesfeld

Nottuln/Coesfeld

Für die Schwestern „Unserer Lieben Frau“ ist es ein großes Privileg, an dem Ort, an dem zwei Frauen 1850 den Orden ins Leben riefen, Gottesdienst zu feiern. Gewählte Delegierte aus aller Welt nehmen am Generalkapitel in Coesfeld teil.

Aus 19 Ländern der Welt sind die Schwestern „Unserer Lieben Frau“ nach Coesfeld zum Generalkapitel gekommen. Foto: Schwestern Unserer Lieben Frau

Zum zweiten Mal in der Geschichte des Ordens der Schwestern „Unserer Lieben Frau“ treffen sich die gewählten Delegierten aus aller Welt zum Generalkapitel in Coesfeld. Die weltweite Konferenz findet alle sechs Jahre statt. Den Auftakt bildete ein stimmungsvoller und mit Beiträgen aus verschiedenen Kulturen bestehender Gottesdienst in der St.-Lamberti-Kirche.

In den Nöten der Zeit für die Menschen da sein

Für die Schwestern ist es ein großes Privileg, an dem Ort, an dem zwei Frauen 1850 den Orden ins Leben riefen, Gottesdienst zu feiern, heißt es in einer Pressemitteilung der bischöflichen Pressestelle. Die beiden Lehrerinnen Hilligonde Wolbring und Lisette Kühling fassten damals unter dem Coesfelder Kreuz den Entschluss, einen Orden zu gründen, um in den Nöten der Zeit für die Menschen da sein zu können.

Mittlerweile sind die Schwestern in 19 Ländern auf fünf Kontinenten tätig. Und so international der Orden ist, so feierten die Schwestern auch die heilige Messe. Weltkirche wurde in der St.-Lamberti-Kirche in vielen Facetten erfahrbar. Für die Schwestern, die sich unter anderem aus Korea, Brasilien, den USA, Vietnam, Philippinen, Indonesien und afrikanischen Ländern auf den Weg nach Coesfeld gemacht hatten, ist es ein großes Ereignis, dorthin zu kommen, wo alles begonnen hat.

Länderspezifische Bräuche

Im Gottesdienst brachten sich die Schwestern mit ihren länderspezifischen Bräuchen ein. Im Feiern des Gottesdienstes wurde das gemeinsame Erbe in der Vielfalt und Verschiedenheit deutlich. Die beiden Zelebranten Dechant Johannes Arntz und Benediktinerpater Laurentius Schlieker aus Gerleve wünschten den Schwestern eine erfüllte Konferenz.

Beim Generalkapitel, das bis zum 23. Oktober (Sonntag) in der Kolpingbildungsstätte in Coesfeld stattfindet, stehen unterschiedliche Punkte auf dem Programm. Schwester Kristin Battles, die in den vergangenen zwölf Jahren die Gemeinschaft leitete, beendet in diesem Jahr ihre Amtszeit. Somit steht eine Neuwahl an.

In Gesprächen, im Austausch und in Planungsgruppen treffen sich die gewählten Delegierten, um auch über den aktuellen Stand und die Aufgaben für die nächsten Jahre zu sprechen.

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