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Sebastianschule: Ausschussvorsitzende einig

„Gemeinsames Tagen hat sich bewährt“

Nottuln

Nicht nur der Ausschuss für Bildung und Soziales soll sich mit der Daruper Grundschule beschäftigen. Auch der für Planen und Bauen soll mit an den Tisch. Die Ausschussvorsitzenden und Bürgermeister Thönnes setzen auf eine gemeinsame Lösung.

Ludger Warnke

Die Sebastianschule in Darup bleibt in der Diskussion. Jetzt sollen zwei Ausschüsse gemeinsam nach Lösungen suchen. Foto: Frank Vogel

Der SPD-Antrag für eine außerordentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales zum Projekt „Teilneubau der Grundschule Darup“ hat großen Gesprächsbedarf ausgelöst. Am späten Freitagnachmittag meldeten sich Hartmut Rulle (CDU), Vorsitzender des Ausschusses Planen und Bauen, und Arnd Rutenbeck (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Soziales, in einer gemeinsamen Erklärung zu Wort.

„Miteinander Lösungen zu finden statt übereinander zu reden“, sei ihr Motto, erklären die beiden Vorsitzenden. Sie haben sich mit Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes abgestimmt, dass allein eine Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales, wie aktuell von der SPD gefordert, keinen Erfolg bringen wird.

„Wir müssen auf das Thema Schule sowohl aus pädagogischer Sicht gucken als auch aus planerischer und am Ende finanzieller Sicht“, sagt Hartmut Rulle. Der Ausschuss für Planen und Bauen hatte die Variante 2 der Architektenplanung mit der Auflage versehen, dass entweder Kosten in Höhe von 360 000 Euro eingespart oder durch Fördermittel eingeworben werden.

„Miteinander Lösungen finden“

Zu der von der SPD geforderten sofortigen Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales erklärt Ausschussvorsitzender Arnd Rutenbeck, er plädiere dafür, zunächst die nächste Sitzung der Planungsgruppe am 6. Mai abzuwarten und die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe mit in die Diskussion einzubeziehen. „Die Planungsgruppe besteht aus Vertretern der Fraktionen, der Schule, der Eltern und dem Architekten. Diese Kompetenz gilt es zunächst zu nutzen. Außerdem hätten wir keinen gemeinsamen Termin mit dem Architekten gefunden, der aber aus meiner Sicht mit am Tisch in der Ausschusssitzung sitzen sollte“, begründet Rutenbeck seine Entscheidung.

Das gemeinsame Tagen zweier Ausschüsse, die aus unterschiedlichen Blickrichtungen auf ein Thema gucken, hat sich in der Vergangenheit durchaus bewährt, sodass Rulle und Rutenbeck optimistisch sind, dass beide Ausschüsse am Ende eine einheitliche Empfehlung in Richtung Rat geben können. „Es macht ja keinen Sinn, wenn der Bildungsausschuss eine andere Lösung in Richtung Rat gibt als der Planungsausschuss. Dann können wir lieber gemeinsam diskutieren und ringen, bis wir eine gemeinsame Lösung gefunden haben“, sind sich Rulle und Rutenbeck mit dem Bürgermeister einig.

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