„Ein Lächeln für Togo“ sammelt Pfandflaschen

„Großartiges bewegen“ für Waisenkinder

Nottuln

Unermüdlich ist der Verein „Ein Lächeln für Togo“ für die Waisenkinder in Yovokope im Einsatz. Und mit guten Ideen werden Spenden gesammelt.

Ludger Warnke

Simone Heimken (l.) und Kathrin Laakmann vom Verein „Ein Lächeln für Togo“ präsentieren zwei Sammelbehälter, mit denen der Verein Pfandflaschen sammelt. Foto: Ludger Warnke

Jeder Euro, jeder Cent ist wichtig, denn er hilft, „Großartiges zu bewegen“. Für den Nottulner Verein „Ein Lächeln für Togo“ sind finanzielle und materielle Spendenerlöse ein wichtiger Baustein, um die verschiedenen Hilfsprojekte im Waisenkinderdorf Yovokope in der Region Badja in Togo fortsetzen zu können. Deshalb sammelt der Verein schon seit 2017 Plastikpfandflaschen und Pfanddosen, um mit dem so erzielten Erlös die Projekte zu finanzieren. Diese Sammlung soll nun intensiviert werden, wie Simone Heimken und Kathrin Laakmann, die beide im Verein aktiv sind, verdeutlichen. Dafür sucht der Verein Möglichkeiten, wo er seine Sammelbehälter (weiße 240-l-Mülltonnen) aufstellen kann.

Wer eine Idee für mögliche Standorte hat, beispielsweise am Wertstoffhof oder an weiterführenden Schulen, oder einen Standort zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne an Simone Heimken wenden ( 0 25 02/ 23 03 51, E-Mail sheimken@giesker-laakmann.de).

Bei den Sammelbehältern handelt es sich um weiße 240-l-Mülltonnen, die beschriftet und verschlossen sind. Mit dem Nottulner Getränkefachhändler Neuhaus hat der Verein eine Vereinbarung, wonach die so gesammelten Pfandflaschen dort abgegeben werden können und der Pfanderlös auf das Konto von „Ein Lächeln für Togo“ überwiesen wird.

Aktuell beschäftigen sich die 23 aktiven Vereinsmitglieder (neue Mitglieder sind gerne gesehen) mit der Vorbereitung der vierten Containerverschiffung nach Togo. Bestandteile dieses Hilfstransportes sind unter anderem ein weiteres Müllabfuhrfahrzeug und Fotovoltaikanlagen, die von fairPla.net gesponsert wurden. Außerdem plant der Verein eine Lieferung von rund 500 Solartaschenlampen für die Waisenkinder. Hierfür werden noch Sponsoren gesucht. Und für die Näherei im Waisenkinderdorf werden Stoffspenden benötigt.

„Alle Hilfsmaßnahmen dienen der Hilfe zur Selbsthilfe“, betonen Kathrin Laakmann und Simone Heimken. Und es gibt Erfolge. Durch die bereits gelieferten landwirtschaftlichen Geräte und durch eine Agrarberatung konnten Ernteerträge gesteigert werden. Ein erstes geliefertes Müllfahrzeug ist rege im Einsatz und dient dazu, eine funktionierende Müllentsorgung und eine Kreislaufwirtschaft aufzubauen.

Wie die einzelnen Projekte sich entwickeln, dazu gibt es viele Informationen auf der Homepage des Vereins. Hier sind auch die Kontaktdaten und die Angaben über die Spendenkonten zu finden.

„Großartiges bewegen“ möchte „Ein Lächeln für Togo“. Dafür ist jede Hilfe willkommen.

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