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Projekt an der Astrid-Lindgren-Schule

Guter Ansporn zum Lesen

Nottuln

Eine willkommene Abwechslung nach dem langen Distanzlernen und Motivation zum Lesen war das Projekt zum Buch „Schirmel und Oderich“, das in den zweiten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule in Nottuln stattfand. Unter anderem gestalteten die Kinder Leserollen zum Thema Freundschaft.

Nach den langen Wochen des Distanzlernens war das Leseprojekt eine willkommene Abwechslung für die Klasse 2a. Foto: Astrid-Lindgren-Schule

Einen

Grund zur Freude hatten die Zweitklässler der Astrid-Lindgren-Schule, als sie das Buch „Schirmel und Oderich“ in ihren Händen hielten. Das Buch wurde den Schülerinnen und Schülern vom Rotary-Club Coesfeld-Baumberge geschenkt, der schon viele Jahre die Förderung des Lesens an Schulen durch Buchgeschenke unterstützt.

„Nach den langen Wochen des Distanzlernens war das Buch eine willkommene Abwechslung und eine wirkliche Lesemotivation. Besonders gefielen den Kindern auch die ansprechenden Illustrationen“, freut sich Kirstin Kastrup, Klassenlehrerin der Klasse 2a.

Die Kinder der Klasse 2b präsentieren ihre Leserollen, die sie zum Buch „Schirmel und Oderich“ gebastelt haben. Foto: Astrid-Lindgren-Schule

Die Kinder verschlangen die vier kurzen Geschichten über den Frosch Schirmel und seinen Freund, den Raben Oderich. Im Mittelpunkt steht das Thema Freundschaft. Die Kinder arbeiteten fleißig zum Inhalt des Buches. Ihre Arbeitsergebnisse klebten sie zu individuellen Leserollen zusammen. Einige Leserollen waren so lang, dass sie nur mit Hilfe von zwei Kindern ausgerollt werden konnten. Besonders viel Spaß bereitete den Schülerinnen und Schülern auch die äußere Gestaltung der Leserollen. Kleine Kunstwerke entstanden.

Begonnen wurde das Leseprojekt während des Wechselunterrichts mit halbierten Klassen. Jetzt, wo alle Kinder wieder zusammen in ihren Klassen lernen können, konnten die Kinder sich gegenseitig ihre Leserollen vorstellen und die Gestaltung der einzelnen Rollen bewundern.

„Das Thema Freundschaft, um das es in dem Buch geht, ist derzeit ein ganz wichtiges Thema für die Kinder. Sie haben lange auf Treffen mit ihren Freunden und auf das gemeinsame Lernen mit ihren Klassenkameraden verzichten müssen. Die letzten Wochen haben uns allen, aber besonders auch den Kindern gezeigt, wie kostbar Freunde und die Begegnungen mit anderen Menschen sind. Dies brachten die Kinder in den Unterrichtsgesprächen zum Buch auch immer wieder zum Ausdruck. Das Leseprojekt kam genau zum richtigen Zeitpunkt“, berichtet Konrektorin Marion Roperz.

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