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Klimaschutzkonzept Nottuln

Gutes wieder auffrischen

Nottuln

Schulen und Vereine wollen sich für den Klimaschutz einsetzen.

Marita Strothe

Intensiv diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerwerkstatt die Möglichkeiten, in Schulen und Vereinen Energie zu sparen. Foto: Marita Strothe

Vertreter von Kitas, Schulen und Vereinen wurden jetzt von Petra Bunzel, der Klimaschutzbeauftragten der Gemeinde Nottuln, und Carolin Dietrich von der infas enermetric Consulting in der Alten Amtmannei willkommen geheißen. Die Beiden freuten sich über das Interesse an der dritten Bürgerwerkstatt im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes, die unter dem Thema „Klima- und Energieprojekte in Schulen und Vereinen“ stattfand.

Zu Beginn stellte Carolin Dietrich den Besuchern Ziele und Bausteine des Klimaschutzkonzeptes vor. Sie informierte unter anderem anhand von Beispielen über nachhaltigen Konsum, Temperatur in Räumen im Winter und Energieverbrauch. „Man kann auch über kleine Verhaltensänderungen jede Menge tun, und man spart sogar noch Geld dabei“, betonte sie. Petra Bunzel ergänzte, dass sich auf der Homepage der Gemeinde (www.nottuln.de) ein Energierechner befindet.

Die Vertreter der Schulen wies Carolin Dietrich auf den kostenlosen Leitfaden „Klimaschutz im Klassenzimmer“ (www.co2online.de) hin. Und im Handlungsfeld Vereine gebe es beispielsweise Sportler, die in Sachen Klimaschutz öffentlich als Vorbild vorangehen. Was dringend nötig sei, denn zurzeit würden noch 50 Prozent aller Sportler per Auto zum Sport fahren.

Diese Zahl sei in der ländlichen Region nicht ganz so hoch, merkten mehrere Besucher an. Allerdings wurde aus den Reihen der Interessenten vorgebracht, Eltern darauf aufmerksam zu machen, den Hol- und Bringdienst von Kindergarten- und Grundschulkindern mit dem Auto zu reduzieren. Angedacht wurde da unter anderem ein „Walking Bus“, bei dem Kinder, die nahe beieinander wohnen, gemeinsam von einem Erwachsenen begleitet den Weg absolvieren.

An den Nottulner Schulen ist das Energiesparen bereits Thema. „Aber ich glaube, wir müssen es mal wieder auffrischen“, bemerkte Holger Siegler, Leiter des Gymnasiums. Und auch Rektor Heinz Rönnebäumer von der St.-Martinus-Grundschule bestätigte, dass gelegentliche Erinnerungen an die „Lichtwächter“ seiner Schule nötig seien.

Auch in Vereinen ist es offensichtlich notwendig, das Energiesparen immer mal wieder anzusprechen. Belohnungen für Energiesparer als Anreiz seien dabei nicht zu unterschätzen, meinten die Vertreter der Schulen und Vereine.

Als weiteren Themenschwerpunkt hatten die Organisatoren den voraussichtlich im nächsten Jahr nach den Sommerferien geplanten Klima-Tag in Nottuln gesetzt. „Klimaschutz zum Anfassen“, so Petra Bunzel, sei gefragt und regte an, dass etwa an Schulen ein Theaterstück eingeübt werden könne. „Die Gemeinde will nichts vorgeben“, warb sie um Mitarbeit und Ideen. Bunzel und Dietrich stellten erfreut fest, dass in der Runde viel Bereitschaft zum Mitwirken bestand. „Wir bleiben in Kontakt mit Ihnen“, versprachen sie und ermunterten alle, Mails zu schicken, wenn sie noch weitere Ideen hätten: bunzel@nottuln.de; Cdietrich@infas-enermetric.de

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