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Krippenlandschaft in der St.-Martinus-Kirche

Handwerkliches Geschick gesucht

Nottuln

Die Krippenlandschaft in der St.-Martinus-Pfarrkirche ist in die Jahre gekommen und muss dringend erneuert werden. Das Krippenteam kann das aber nicht alleine schaffen.

Mitglieder des Krippenteams der Pfarrgemeinde St. Martin Nottuln besprachen die notwendigen Maßnahmen für die Erneuerung des Podestes und die Restaurierung einiger Krippenelemente. Foto: Ludger Warnke

In der Weihnachtszeit gehört sie einfach dazu: die große Krippenlandschaft in der Nottulner Pfarrkirche St. Martinus. Und seit dem Dreikönigstag vergangener Woche ist sie mit den dann hinzugefügten Heiligen Drei Königen auch komplett. Doch die Krippenlandschaft ist in die Jahre gekommen und bedarf nun der teilweisen Erneuerung und Instandsetzung. „Das betrifft aber nicht die Krippenfiguren“, wie Küsterin Maria Vos betont. Die sind schließlich erst gut zwei Jahrzehnte alt: eine Spende des Landfrauenverbands Nottuln-Schapdetten aus dem Jahr 2000. Die Holzfiguren der Nottulner St.-Martinus-Krippe zählen mit zu den schönsten hier in der Region.

„Es geht vor allem um das Podest. Das muss gänzlich neu gebaut werden“, berichtet Maria Vos. Im Laufe der Jahrzehnte sind durch den wiederholten Auf- und Abbau die Steck- und Schraubverbindungen ausgeleiert. Das ganze Untergestell ist zunehmend instabil geworden. Und weil außerdem noch das Stallgebäude restauriert werden muss und die Fassadenelemente, die den Nottulner Stiftsplatz und den Kirchplatz darstellen, eine Farbauffrischung gebrauchen, hat sich nun ein größeres Projekt entwickelt.

Rund 16 Männer und Frauen aus der Kirchengemeinde St. Martin kümmern sich ehrenamtlich mit den Küsterinnen um den Auf- und Abbau und um die Dekoration der Krippe. Das Aufbauteam und das Dekoteam kamen nun zu einer gemeinsamen Arbeitsbesprechung direkt vor Ort in der Kirche zusammen, um sehr intensiv über den Umfang der notwendigen Arbeiten sowie über neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Nottulner Krippe zu beraten.

Als Ergebnis bleibt festzuhalten: Die beiden Krippenteams suchen handwerklich geschickte Männer und Frauen beziehungsweise Handwerker und Handwerkerinnen oder geeignete Firmen aus der Holzverarbeitung, die ein Untergestell für die Krippe planen und bauen können. Darüber hinaus werden Mitbürger und Mitbürgerinnen gesucht, die Spaß an der Restauration des Stalles und an der Farbauffrischung oder gar Neugestaltung der Hausfassaden haben.

Alle interessierten Männer und Frauen sowie Firmen können sich direkt per Mail bei Küsterin Maria Vos melden (maria.vos@web.de).

Übrigens: Wer sich einen Eindruck von der Krippe verschaffen möchte, kann diese noch bis zum 2. Februar in der Kirche besichtigen. So lange ist die Krippe aufgebaut, danach wird sie abgebaut, gut verpackt und in der alten Sakristei in der Kirche eingelagert.

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