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Adventskalenderaktion der Liebfrauenschule

Hilfe für Mädchen in Mosambik

Nottuln

Was hat die Maltechnik der australischen Ureinwohner mit den Menschen in Jecua in Mosambik zu tun, wo sich die Partnerschule „Lar Christo Rei“ der Nottulner Liebfrauenschule befindet? Der Adventskalender der Schule gibt die Antwort – und ist jetzt wieder zu haben.

Das Motiv des Adventskalenders 2022 der Liebfrauenschule zeigt eine Eule. Das Bild hat Schüler Maxim Kedrowski im Stil der Punktmalerei der australischen Ureinwohner gestaltet. Foto: Liebfrauenschule

Wer genau hinschaut und sich durch die vielen Reihen von farbigen Punkten nicht ablenken lässt, erkennt es sofort: eine Eule im Flug. Dieses Motiv ziert in diesem Jahr den Adventskalender der Liebfrauenschule. Bereis zum 19. Mal führt die Schule ihre Adventskalenderaktion durch. Zum Preis von 5 Euro je Stück ist der Kalender ab sofort in der Schule an der Burgstraße und in der Stiftsbuchhandlung Esplör erhältlich. Die Käufer fördern nicht nur einen guten Zweck, sondern können mit etwas Glück auch einen der vielen Preise im Gesamtwert von rund 1600 Euro gewinnen.

Maxim Kedrowski aus der Klasse 6b hat das Bild mit der Eule erstellt. Im Rahmen eines Kunstprojektes zum Dot-Painting, wie die Punktmalerei der australischen Ureinwohner genannt wird, interpretierten die Schülerinnen und Schüler der 6b die Technik neu und stellten Tiere aus ihrer Umgebung dar.

Eule als Dot-Painting

Nun hat die Maltechnik der australischen Ureinwohner wenig mit den Menschen in Jecua in Mosambik zu tun, wo sich die Partnerschule „Lar Christo Rei“ der Nottulner Liebfrauenschule befindet. Doch handelt es sich um eine Schülerarbeit und gerade Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt der langjährigen Partnerschaft. Denn seit vielen Jahren engagieren sich Schüler, Lehrer und Eltern der Liebfrauenschule für das Internat der Schwestern Unserer Lieben Frau in Jecua, um die Schul- und Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen zu fördern.

„Schulbildung für Mädchen ist in Mosambik nach wie vor leider keine Selbstverständlichkeit. In dem Internat leben viele Mädchen, die ohne Eltern aufwachsen oder aus sehr armen Familien kommen“, erläutern Schulleiter Heinrich Willenborg und Lehrerin Christiane Gutbier vom Organisationsteam. „Wir sind sehr dankbar, dass auch in diesem Jahr viele Firmen aus der Gemeinde und der näheren Umgebung bereit waren, durch eine Spende dieses Projekt zu unterstützen.“

Schulbildung für Mädchen in Mosambik keine Selbstverständlichkeit

Jeder der maximal 1000 Adventskalender, die zur Ausspielung kommen, ist mit einer Losnummer versehen. Vom 1. bis 24. Dezember wird die Schule täglich eine oder zwei Gewinnnummern ermitteln. Die gezogenen Gewinnnummern werden wieder ab dem 2. Dezember im Lokalteil Nottuln der Westfälischen Nachrichten, auf der Internetseite der Schule (www.liebfrauenschule-nottuln.de) und in der Schule selbst veröffentlicht. Gewinner melden sich im Sekretariat der Liebfrauenschule (Burgstraße 47, Telefon 0 25 02/22 16 10, E-Mail: kontakt@sekundarschule-nottuln.de).

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