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„Blues in Nottuln“: Andreas-Diehlmann-Band rockte die Amtmannei

Hochmusikalisch und witzig

Nottuln

Andreas Diehlmann spielt nicht nur herausragend gut Gitarre. Er hat auch einen guten Humor und ist ein toller Entertainer. Das begeisterte die Gäste des Konzertes in der Alten Amtmannei.

Von Iris Bergmann

„Blues in Nottuln“ hatte eingeladen und die Andreas-Diehlmann-Band rockte mit ihrer Musik die Alte Amtmannei. Foto: Iris Bergmann

„Den Song hab ich geschrieben, da hat mich meine sechste Frau verlassen“, haute Andreas Diehlmann trocken raus. Und sein Publikum in der Alten Amtmannei lachte laut. Wenn der Gitarrist mit seiner Band zum Konzert kommt, gibt es nicht nur erstklassige Rockmusik, sondern auch Entertainment. Diehlmann hatte immer einen witzigen Satz auf Lager, bevor er wieder in die Saiten griff. Das Konzert der Andreas-Diehlmann-Band, die der Verein „Blues in Nottuln“ ins Stiftsdorf geholt hatte, begeisterte das Publikum.

Der Ausnahmegitarrist Diehlmann und seine „Partner in crime“ Jörg Sebald am Bass und Tom Bonn an den Drums sind seit 2017 zusammen und mischen die Musikszene mit Bluesrock vom Feinsten auf. Blues und Rock der 60er- und 70er-Jahre ist die Vorliebe des Trios, aber Diehlmann ist auch Komponist. Und so ist ein großer Teil der mitreißenden Musik aus seiner Feder. Wie zum Beispiel der „Blue Jean Blues“, bei dem ein Mann seine Exfrau im Waschsalon dabei beobachtet, wie sie seine alte Lieblingsjeans wäscht und er daraufhin ins Träumen gerät. „Ein „sehr trauriger Song“, so der Gitarrist, deshalb spiele man den auch sehr langsam. Und dann war noch besagte sechste Frau namens Rita. Hier ließ sich das begeisterte Publikum nur zu gern darauf ein, den Namen auf Kommando laut mitzuschmettern.

Diehlmann und Band lieferten – und das Publikum feierte. Mal wieder ein rundum gelungenes Event.

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