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FHP Frye Haustechnikplanung ist nun anerkannter Ausbildungsbetrieb

IHK lobt: „Das richtige Signal“

Nottuln

Das Nottulner Familienunternehmen FHP Frye Haustechnikplanung bietet zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte einen Ausbildungsplatz an, der mit dem jungen Havixbecker Maximilian Mertin besetzt wurde. Solche Initiativen findet die IHK Nord Westfalen „vorbildlich“.

Von Ludger Warnke

Das Nottulner Unternehmen FHP Frye Haustechnikplanung ist stellvertretend für alle Betriebe im Kreis Coesfeld, die im laufenden Ausbildungsjahr 2021/2022 ihren ersten Azubi eingestellt haben, von der IHK Nord Westfalen öffentlich als Ausbildungsbetrieb anerkannt worden. Über die von IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme (r.) überreichte Urkunde freuen sich Ausbilder Sascha Frye (l.) und Auszubildender Maximilian Mertin sehr. Foto: Ludger Warnke

Die Auftragslage ist gut und das Arbeitsfeld der Haustechnikplanung ist vielfältig und hat Zukunft. Denn: „Normen und Anforderungen an die Haus- und Gebäudetechnik wachsen, Eine gute Planung wird immer wichtiger“, betont Sascha Frye vom Nottulner Familienunternehmen FHP Frye Haustechnikplanung (Inhaber ist sein Vater Benedikt Frye). Über solche guten Zukunftsaussichten freut sich auch Maximilian Mertin. Der 19-Jährige steht noch ganz am Anfang seiner beruflichen Karriere als „Technischer Systemplaner für die Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik“. Und: Der junge Havixbecker ist der erste Auszubildende des 2014 gegründeten Planungsbüros.

Öffentliche Anerkennung

„Vorbildlich“, nennt Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland, dieses Ausbildungsengagement. Als IHK-Vizepräsident überreichte Krumme am Donnerstag am Firmenstandort eine große Urkunde der IHK. Stellvertretend für alle Betriebe im Kreis Coesfeld, die im laufenden Ausbildungsjahr 2021/2022 ihren ersten Azubi eingestellt haben, ist die FHP Frye Haustechnikplanung von der IHK Nord Westfalen öffentlich als Ausbildungsbetrieb anerkannt worden.

Über die Arbeitsagentur in Coesfeld sind das Unternehmen Frye und der Havixbecker in Kontakt gekommen. Ein telefonisches Vorstellungsgespräch, ein persönlicher Kennenlerntag vor Ort, dann war für beide Seiten klar: „Das passt!“

Für die IHK sind solche Positivbeispiele wichtig, denn man ist besorgt über einen deutlichen Rückgang der Auszubildendenzahlen in der Corona-Krise. „Dabei fehlten den Unternehmen schon vor der Pandemie vor allem Praktiker, die im Betrieb das berufliche Rüstzeug erhalten haben“, stellt Heinrich-Georg Krumme fest. Und die wirtschaftliche Erholung erfordere noch mehr Fachkräfte aus der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Das Unternehmen Frye setze mit der Entscheidung, in die Ausbildung einzusteigen, das richtige Signal. Krumme: „Ich hoffe, andere Unternehmen in der Region sehen das Signal und machen es ebenso.“

Beste berufliche Aussichten

Azubi Maximilian Mertin bescheinigt Krumme „beste Aussichten für eine erfolgreiche Zukunft“. Eine betriebliche Ausbildung sei ein solides berufliches Fundament, auf dem sich eine Karriere aufbauen lasse. Ausbildungsabsolventen stehen viele Wege offen.

FHP Frye Haustechnikplanung begleitet Bau- und Sanierungswillige durch alle Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure und steht ihnen bei der Planung, Berechnung, Zeichnung, Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Vergabe, Abrechnung und Objektbetreuung zur Seite. Von Wohngebäuden, über Büro-/Verwaltungszentren, Kindergärten und Schulen, Praxisräume, Industriekomplexe, Hotels und Gaststätten, Pflege- und Altenheimen bis hin zu Wohnungssanierungen reicht das Leistungsspek­trum.

„Es ist schwer, auf dem Arbeitsmarkt Personal zu finden.“

„Unser Arbeitsfeld ist keines, das an den Schulen viel kommuniziert wird, und es ist schwer, auf dem Arbeitsmarkt Personal zu finden“, berichtete Sascha Frye. Mit der Entscheidung auszubilden wolle das Unternehmen einem jungen Menschen die Möglichkeit geben, in der schwierigen Pandemie-Phase einen interessanten Beruf zu erlernen, und gleichzeitig gutes Personal für die Zukunft im eigenen Betrieb heranziehen. Frye: „Und mit Maximilian Mertin haben wir einen sehr interessierten, begeisterungsfähigen jungen Mann gefunden, der perfekt in unser Team passt.“

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