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Inzwischen besuchen 114 Kinder die DRK-Kita

Immer mehr kleine Weltentdecker

Nottuln

Mit zwölf Kindern sind die Weltentdecker gestartet, heute sind es 114. Und die DRK-Einrichtung mit sieben Gruppen Nottulns größte Kita.

Johannes Oetz

Die Wolkenflitzer zeigten beim Pressetermin ihre selbst gebastelten Flieger. Über die fröhlichen Mädchen und Jungen freuten sich (v.l.): Nils Kirchner (Gemeinde Nottuln), DRK-Vorstand Christoph Schlütermann, Beigeordnete Doris Block, Erzieherin Diandra Klos, Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck, Kita-Leiterin Heike Thoms-Rungenhagen und ihre Stellvertreterin Jasmin Büße. Foto: Johannes Oetz

Genau vor vier Jahren ging es los. Im August 2016 wurde die DRK-Kita Weltentdecker gegründet. „Mit zwölf Kindern und drei Kollegen sind wir damals gestartet“, erinnerte sich Leiterin Heike Thoms-Rungenhagen bei einem Pressetermin am Standort Sankt-Amand-Montrond-Straße (Gemeindewiese). Mittlerweile besteht die Einrichtung aus sieben Gruppen mit 114 Kindern und insgesamt 37 Mitarbeitern. „Damit ist die DRK-Kita Weltentdecker die größte Einrichtung in Nottuln“, erklärte Nottulns Beigeordnete Doris Block.

Aufgrund der noch weiter steigenden Kinderzahlen und Anmeldungen entstehe bekanntlich im Baugebiet „Nottuln Nord“ eine neue Kita-Einrichtung. Der Bauantrag wurde bereits gestellt und befindet sich in Bearbeitung. Träger der neuen Fünf-Gruppen-Anlage wird ebenfalls die Kindertageseinrichtungen im Kreis Coesfeld gGmbH sein. Mit der Fertigstellung wird im Kitajahr 2021/22 gerechnet.

„Die Kinderzahlen explodieren förmlich. Nottuln ist für Familien ein attraktiver Standort“, berichtete auch Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes. Er freute sich, dass neben dem Standort am Elisabeth-Schwarzhaupt-Weg 1 mit drei Gruppen nun am Standort Gemeindewiese zusätzlich zu dem bereits bestehenden Modulbau-Gebäude mit zwei Gruppen ein weiteres Gebäude in Modulbauweise errichtet wurde. „Wir haben in dem neuen Haus zwei weitere Gruppen gebildet. Die U3-Gruppe, unsere Krabbelkäfer, mit zehn Kindern und eine Ü3-Gruppe, die Wolkenflitzer, mit 20 Kindern“, erzählte Heike Thoms-Rungenhagen.

„Die Containermodule sind eine vollwertige Einrichtung, das empfinden auch die Eltern so. Die Kinder haben hier viel Platz und sind direkt an der frischen Luft“, berichtete Christoph Schlütermann. Das Klima in den Modulen, so die stellvertretende Kita-Leiterin Jasmin Büße, sei richtig gut: „Wir können im Sommer hervorragend lüften. Im Winter werden die Räume auch richtig warm. Nur der Boden könnte manchmal noch etwas wärmer sein, aber da helfen uns verschiedene Teppiche.“

Schlütermann erinnerte daran, dass die Kitas in NRW seit dem 17. August wieder in den Regelbetrieb zurückgekehrt seien und die Kinder wieder in ihren angestammten Gruppen zusammenkämen. „Jetzt geht es nicht mehr nur um die wichtige Betreuung, jetzt hat die Pädagogik wieder Vorrang.“

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