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Kontrolle an der B 525 und Info-Aktion zu den Wildunfällen

In der Paarungszeit runter vom Gas

Nottuln

Nur Augen für die Ricke hat der Bock in der Paarungszeit. Deswegen herrscht bis Mitte August eine erhöhte Gefahr für Wildunfälle – auch und vor allem an der B 525.

Von Ludger Warnke

Gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit (v.l.): Berufsjäger Andreas Fliß, Jagdberechtigter Josef Raestrup, Polizeihauptkommissar Horst Harmelink, Polizeidirektor Thomas Eder, Hegeringvorsitzender Karl Weckendorf und der Kreisjägerschafts-Vorsitzende Franz-Josef Schulze Thier. Foto: Ludger Warnke/dpa

47 Temposünder bei 1600 gemessenen Fahrzeugen in drei Stunden sind nicht viel, gerade mal knapp drei Prozent. Das gesteht auch Polizeidirektor Thomas Eder, ranghöchster Polizist im Kreis Coesfeld, gerne ein. Dennoch ergibt die Polizeikontrolle am Freitagmorgen auf der B 525 zwischen Nottuln und Beisenbusch für ihn Sinn, denn es geht darum, die ertappten Verkehrssünder auf eine aktuell lauernde Gefahr im Straßenverkehr hinzuweisen: Das Rehwild befindet sich noch bis Mitte August in der Paarungszeit. Aufgrund des Liebesrausches besteht erhöhte Gefahr für Wildunfälle, weil der Bock die Ricke vor sich hertreibt. Polizeidirektor Thomas Eder weiß, dass der Bock dann keine Augen für den Straßenverkehr hat. „Er hat seine Aufmerksamkeit halt ganz woanders, nämlich bei der Ricke.“

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