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Rebecca Bracht von Stadtteilauto referierte zum Car-Sharing in Schapdetten

Interessentenliste schon gestartet

Schapdetten

Beim Treffen zum Thema „Car-Sharing“ in Schapdetten war schnell klar: Im Dorf besteht Interesse am Autoteilen.

-str-

Rebecca Bracht (r.) referierte über das Konzept des Car-Sharing und wie es auch für Schapdetten funktionieren könnte. Foto: Marita Strothe

Barbara Kämereit und Reinert Hiller von der ZAK-Initiative (Schapdettens Zukunft aktiv und kreativ gestalten) des Vereins Schapdettener für Schapdetten hatten schon Vorarbeit zum Thema Car-Sharing für das Dorf geleistet und Infoflyer verteilt. Am Donnerstag nun hatte der Verein Rebecca Bracht von Stadtteilauto cambio Regio GmbH Münster als Referentin zum Informationsabend ins Hotel „Zur alten Post“ eingeladen.

Bracht berichtete den rund 25 Besucherinnen und Besuchern, dass Stadtteilauto 2021 im Münsterland 290 Fahrzeuge an 90 Stationen bereitstelle. Anfang vergangener Woche wurde mit der Schlaun-Station in Nottuln die siebte Station im Kreis Coesfeld eröffnet (wir berichteten). Bereits seit einigen Jahren gibt es eine Station in Appelhülsen. „Car-Sharing ist bei einer Laufleistung von 10 000 bis 12 000 Kilometern günstiger als ein eigenes Auto“, unterstrich Rebecca Bracht. Car-Sharing mit Stadtteilauto funktioniere stationsbasiert. Durch Kooperation seien die Teilnehmenden sogar bundesweit mobil.

Laufleistung des Autos ist entscheidend

Die Referentin erklärte, dass Anmeldungen online über die Internetseite des Anbieters www.stadtteilauto.com/regio möglich seien, die Mitarbeitenden in Münster aber auch persönlich anzusprechen seien. „Wie viele Teilnehmer brauchen wir, damit im Dorf eine Station eingerichtet wird?“, wollten die Schapdettener wissen. Das sei abhängig davon, wie intensiv das Fahrzeug genutzt werde, erklärte Rebecca Bracht, und nannte zwischen zehn und 30 Nutzer als Richtwert.

Beispielhaft errechnete sie den Anwesenden Kosten, die auf die Kunden, je nach Fahrgewohnheiten, zukommen, erklärte wie das Buchen und Nutzen für Einzelkunden, Nutzergemeinschafen und Unternehmen funktioniert.

„Wie viele Teilnehmer brauchen wir?“

Als nächsten Schritt in Richtung Car-Sharing riet Rebecca Bracht den Zuhörenden, per Mail mitzuteilen, dass man Interessent für in Schapdetten sei, und zudem eine Interessentenliste zu erstellen. Diese Liste wurde noch direkt am Informationsabend angefangen, sodass die Referentin die ersten Kontakte bereits mitnehmen konnte.

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