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38.000 Euro für Verkehrsschilder

Ja zur ersten Nottulner Fahrradstraße

Nottuln

Nottuln bekommt eine Fahrradstraße. Die FDP befürchtet einen „Wahnsinnsschilderwald“.

-luw-

Rot eingefärbter Asphalt wie in Münster ist für die erste Nottulner Fahrradstraße nicht geplant. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich aber auf viele Verkehrsschilder und Markierungen einstellen. Foto: Matthias Ahlke

Ohne Gegenstimme hat der Ausschuss für Umwelt und Mobilität der Einrichtung einer Fahrradstraße im Ortsteil Nottuln zugestimmt. Konkret werden nun die Straßen Schützenstraße, Sankt-Amand-Montrond-Straße und Olympiastraße für rund 38.000 Euro in eine Fahrradstraße umgewandelt. Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes fand es „sagenhaft, dass wir die Straße so schnell bekommen“. Vor dem Hintergrund bisheriger erfolgloser Bemühungen hatte die Gemeinde das Thema noch einmal mit dem Straßenverkehrsamt besprochen. Von dort kam das Signal, für die nun genannten Straßen die Umwandlung zu genehmigen.

FDP hat Bedenken

CDU, SPD, UBG und Grüne begrüßten die Maßnahme. Bedenken meldete die FDP an. Helmut Walter signalisierte zwar grundsätzliche Zustimmung, sah aber im konkreten Fall noch Diskussionsbedarf wegen der Kosten von rund 38 000 Euro. „Wir schaffen uns da einen Wahnsinnsschilderwald“, erklärte er und enthielt sich bei der Stimmabgabe.

Rote Einfärbung des Asphalts nicht vorgehesen

Nach Auskunft der Gemeinde werden die Straßen umfangreich ausgeschildert, damit die Verkehrsteilnehmer den neuen Charakter als Fahrradstraße auch erkennen. Eine Einfärbung des Asphalts in Rot ist nicht vorgesehen. Bürgermeister Thönnes wies darauf hin, dass dies ein Anfang sei. Eine weitere Fahrradstraße sei in der Überlegung.

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