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Flaggentag „Mayors for Peace“

Jeder Tag Krieg ist einer zu viel

Nottuln

Nur wenige Bürger nahmen am Donnerstag an der Feierstunde zum Flaggentag des Bündnisses „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) teil. Dabei zeigten die Ansprachen, dass das Thema angesichts des Krieges in der Ukraine hochaktuell ist.

-luw-

Am Donnerstag wurde auch in Nottuln ganz offiziell die Mayors-for-Peace-Flagge am Rathaus gehisst. Foto: Ludger Warnke

Bereits seit 1989 gehört die Gemeinde Nottuln diesem Bündnis an, erinnerte stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke in seiner Ansprache. Er verwies darauf, dass man die Flagge mit Beginn des Krieges in der Ukraine als Zeichen für den Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt gehisst habe. Paul Leufke: „Zusammen mit der Mahnwache an jedem Freitag hier im Ortskern machen wir deutlich, dass wir den Krieg nicht hinnehmen. Wir wollen Frieden und jeder Tag des Krieges ist ein Tag zu viel.“

Auch aktuelle Sicherheitspolitik im Blick

Für die mitveranstaltende Friedensinitiative Nottuln erinnerte Heinz Böer an die Anfänge des Bündnisses als Folge der Atombombenabwürfe in Japan. Böer schlug den Bogen zur aktuellen Sicherheitspolitik und kritisierte eine einseitige Ausrichtung auf das Militärische. Diese Strategie eskaliere. Die Zielsetzung müsse dagegen Deeskalation lauten, Drängen auf Verhandlungen mit allen Mitteln. Der Flaggentag sei auch ein Zeichen der Aufforderung, die verbliebenen Atomwaffen in Büchel abzuschaffen, dem Vertrag zur Ächtung aller Atomwaffen beizutreten und in aktive Verhandlungen über eine vollständige Abrüstung einzutreten.

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