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Daruper freuen sich über das Ende der Bauarbeiten

K 13 komplett umgekrempelt

Darup

Ein Jahr lang haben die Bauarbeiten gedauert. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Daruper freuen sich über eine umfassend erneuerte und umgestaltete Kreisstraße 13.

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Symbolisch wurde das Absperrband durchschnitten (v.l.): Landwirt Josef Brintrup, Klaus Dammers als Leiter der Abteilung Straßenbau des Kreises Coesfeld, Kreisdirektor Linus Tepe, Dechant Norbert Caßens, Norbert Kummann, Marion Tibroni vom Orga-Team der Daruper Landpartie, Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Foto: Iris Bergmann

„Über die Straße hab ich mich schon als Kind geärgert“, erinnert sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Und er muss es wissen, ist er schließlich waschechter Daruper. Die Straße, um die es geht, ist die Kreisstraße 13, die mitten durch das Dorf führt. Nach Norden hin ist es die Billerbecker Straße. Und seitdem es die Umgehungsstraße gibt, wurde der Kreuzungsbereich der ehemaligen Bundesstraße 525 mit der Billerbecker Straße und der Roruper Straße zur „K 13 AN 17.1.“.

930 Meter Straße erneuert

Auf einer Gesamtlänge von 930 Metern wurde jetzt die Asphaltdecke erneuert, wurden Bürgersteige und ein Radweg angelegt sowie verschiedene Versorgungsleitungen erneuert.

Am Samstagmittag, passend zum Start der Daruper Landpartie, gab der Landrat zusammen mit Kreisdirektor Linus Tepe, dem Nottulner Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, dem ehemaligen Kreistagsmitglied und Daruper Norbert Kummann, dem Leiter der Abteilung Straßenbau beim Kreis Coesfeld, Klaus Dammers, und Dechant Norbert Caßens von der Pfarrgemeinde St. Martin die neue Straße offiziell für den Verkehr frei.

„Das ist wirklich eine sehr elegante S-Kurve geworden“, begeisterte sich der anwesende Daruper Johann Bross, einer der Mitorganisatoren der Daruper Landpartie, über die neue Streckenführung im Kreuzungsbereich. Auch die Fahrbahndecke sei wunderbar glatt.

Neue Wege für Radfahrer und Fußgänger

„Wir haben den 930 Meter langen Straßenabschnitt vollkommen umgekrempelt“, erklärte Klaus Dammers. Es seien zuvor teilweise nur zwei Zentimeter Asphalt vorhanden gewesen, und nur weil die Billerbecker Straße für Lkw-Verkehr gesperrt gewesen sei, habe die Fahrbahn überhaupt so lange gehalten, wusste der Fachmann. Hinzu wurden insgesamt noch 1150 Meter begleitender Gehweg sowie 110 Meter neuer Radweg angelegt.

Lob und Dank für das Verständnis der Bürger

Ein gutes Jahr haben die Straßenbauarbeiten gedauert. Das habe den Anliegern einiges abverlangt, wusste der Landrat und bedankte sich für die Geduld der Da­ruperinnen und Daruper. „Sie haben das toll ertragen.“ Dank ging auch an Landwirt Josef Brintrup, der es durch die Abgabe von Land ermöglicht hatte, dass es nun einen lückenlosen Radweg von der B 525 bis zur Gartenstraße/Köttling gebe.

1,35 Millionen Euro Gesamtkosten

Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes ist sicher, „dass wir hier sinnvoll in die Infrastruktur investiert haben.“ 40 000 Euro Eigenanteil habe die Gemeinde inzwischen an den Kreis überwiesen. Der gesamte Kostenrahmen für die Maßnahme beträgt 1,35 Millionen Euro, wovon Fördermittel des Bundes in Höhe von 821 000 Euro einflossen. Die Restsumme übernahm der Kreis Coesfeld.

„Im Herbst werden entlang der Straße noch Bäume gepflanzt“, versprach Landrat Schulze Pellengahr. Dechant Norbert Caßens übernahm die Segnung des neuen Straßenabschnittes: „Mögen die Menschen, die die neue Straße nun nutzen, ihr Ziel gesund und unfallfrei erreichen“, wünschte er.

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