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St.-Antoni-Bruderschaft freut sich auf das Schützenfest

Kaiserschießen mit Europahymne

Nottuln

Das Vorjahr war – pandemiebedingt – relativ ereignisarm für die St.-Antoni-Bruderschaft. In diesem Jahr aber soll es endlich wieder ein Schützenfest geben.

Von Iris Bergmann

Gruppenbild mit Antoni-Brüdern: Dechant Norbert Caßens (vorne r.) und der stellvertretende Bürgermeister Paul Leufke (hinten 2.v.l.) waren Gäste der Generalversammlung. Heita Stapper (vorne l.) und Josef Neuhaus (hinten l.) wurden aus ihren Posten verabschiedet, die nun von Thamaraja Chiella (vorne 2.v.l.) und Jörn Thier (hinten r.) besetzt werden. Neu in der Seniorenriege ist nun Hans Stipping (hinten 3.v.l.), neben Direktor Michael Sendes. Foto: Iris Bergmann

„Mit der heutigen Generalversammlung rücken wir wieder ein Stückchen näher an den traditionellen Termin heran“, begrüßte Direktor Michael Sendes die anwesenden Mitglieder der Nottulner St.-Antoni-Bruderschaft. Nachdem die Versammlung im vergangenen Jahr erst im August bei Schnittchen und Kaltgetränken durchgeführt worden war, konnte heuer wieder das Moos- und Mettwurstessen im Saal Denter stattfinden.

Die Tagesordnung sah unter anderem den Jahresbericht aus 2021 vor. Der 2. Direktor Klaus Gertz konnte hier pandemiebedingt nur relativ wenig Aktivitäten verlesen. Nicht nur das Schützenfest war ausgefallen, auch die Weinprobe, das Ostertreffen und das gemeinsame Moos-Essen im Januar. Auf die Geranien zur Verschönerung des Ortskerns und den Fahnenschmuck zum Schützenfestwochenende war nicht verzichtet worden. Höhepunkt war das Holzschuhkönig-Schießen im September an der auf den neuesten technischen Stand gebrachten Vogelstange am Bagno.

2021 relativ wenige Aktivitäten

Mit sichtlichem Stolz verkündete Michael Sendes, dass sich die Bruderschaft seit 2021 Heimatpreisträger nennen dürfe: „Vor allem, wenn man das Motto ‚Wir machen Heimat sichtbar, füreinander, vielfältig mit Zukunft‘ hört, so ist es das, wofür die St.-Antoni-Bruderschaft stand und heute noch steht.“ Der Preis sei eine große Ehre und der Antrieb für weiteres Engagement.

Der Kassenbericht, den Stefan Schlüter verlas, ergab eine gute finanzielle Lage. Indes: Im kommenden Jahr müssen die Mitglieder der Bruderschaft für den Jahresbeitrag etwas tiefer in die Tasche greifen. Auf Antrag beschloss die Versammlung, den Jahresbeitrag von 10 auf 15 Euro zu erhöhen.

Schützenfest mit Kaiserschießen

In diesem Jahr nun soll endlich wieder ein Schützenfest stattfinden. Im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine meinte Direktor Sendes: „Wir müssen eine fröhliche Realität gestalten, dann können wir auch für andere hilfreich sein.“ So soll das Kaiserschießen am 11. Juni (Samstag) das Fest einläuten, das wieder gemeinsam mit der St.-Martini-Bruderschaft begangen wird. Aber: Der große Zapfenstreich nach dem Kaiserschießen wird ersetzt durch Musik. Die Blasmusikvereinigung Nottuln wird im Dorf die Europahymne anstimmen. Vorfreude gibt es in der Bruderschaft auch auf das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Chodziez im Juni. Dann werden Schützenbrüder aus der Partnerstadt erwartet.

Im Vorstand gab es einige Neuerungen. Hauptmann Josef Neuhaus und Major Heita Stapper traten von ihren Posten zurück. Neu in den schwarzen Vorstand rücken Thamaraja Chiella und Jörn Thier. In den Kreis der Senioren wurde Hans Stipping aufgenommen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Heinz Bussmann, Gerhard Faber, Rudolf Lohaus, Bernd Rump und Josef Winkelhorst geehrt. Und nach der Versammlung genossen alle Moos und Mettwurst.

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