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Familienzentrum St. Gerburgis

Kinder lernen Hühner kennen

Nottuln

Woher kommt unser Obst und Gemüse? Und woher kommen unsere Eier? Das Familienzentrum St. Gerburgis hat die Fragen der Kinder zum Anlass für ein Projekt genommen.

Mitglieder von Elternbeirat und Förderverein freuen sich mit der Kita-Leitung über das aktuelle Hühner-Projekt (v.l.): Jessica Segbers, Natascha Lensker, Kerstin Nuschke, Julia Große Wiesmann, Daniele Große Frericks, Melanie Hinsenhofen, Christine Honkomp, Christine Hullerum, Annika Schölling und Katharina Leusing. Foto: Familienzentrum St. Gerburgis

Hanni, Nanni, Bibi und Tina heißen die vier Hühner, die für vier Wochen auf dem Außengelände des Familienzentrums St. Gerburgis zu Gast sind. „An der unterschiedlichen Färbung der Hühner erkennen wir die Namen“, erklären die Kinder des Familienzentrums stolz.

Ausgangspunkt für dieses Projekt waren Fragen der Kinder: Woher kommen unsere Eier? Woher kommt unser Obst und Gemüse? Für die zweite Frage gab es schon länger eine Antwort: Auf dem Außengelände des Familienzentrums befinden sich schon seit vielen Jahren kleine Nutzgärten und Hochbeete mit verschiedenen Kräutern, Gemüse- und Obstsorten. Über die eigene Beobachtung erkennen die Kinder, wann etwa das Obst reif ist, ob es gewässert werden muss oder ob etwas geerntet werden kann, berichtet das Familienzentrum.

„Ein schönes Projekt“

Um die Frage der Kinder nach den Eiern ganzheitlich beantworten zu können, hat der Förderverein des Familienzentrums nun, in Absprache mit dem Elternbeirat und dem pädagogischen Team, Geld für das Projekt „meet the huhn“ bereitgestellt. „Ein schönes Projekt“, freut sich Leiterin Christine Hullerum. „Die Kinder erfahren, wieviel Wasser und Futter die Hühner täglich brauchen und wie wichtig es ist, dass das Gehege täglich gesäubert wird.“ Besonders gerne essen die Hühner Jostabeeren und Kräuter aus dem eigenen Garten, erklären die Kinder mit leuchtenden Augen.

Regelmäßig besuchen sie einen nahe gelegenen Bauernhof einer Kindergartenfamilie. Die Salatblätter, die sie von dort mitbringen, sind für die Hühner eine Delikatesse. Wenn ein Huhn laut gackert, hat es ein Ei gelegt, erzählen mehrere Kinder gleichzeitig.

Salatblätter sind Delikatessen für Hühner

Es sei spannend zu sehen, wie vorsichtig die Kinder die Eier mit den Erziehern aus dem Gehege nehmen und wie zutraulich die Tiere sind, beschreibt Christine Hullerum. Mit diesen Eiern backen und kochen die Kinder Pfannkuchen, Waffeln, Suppen und vieles mehr.

In drei Wochen heißt es Abschied nehmen von den Hühnern. Sicher wird es noch viele Gespräche mit den Kindern über dieses gelungene Projekt geben, sind sich alle Beteiligten einig.

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