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Bädereintritt wird teurer

Kostensteigerung nur teilweise aufgefangen

Nottuln

In vielen Bereichen werden die Menschen derzeit mit Kostensteigerungen konfrontiert. Auch der Eintritt in die Nottulner Bäder wird 2022 etwas teurer.

-luw-

Die Eintrittspreise für die Bäder steigen. Foto: Heinrich Schwarze-Blanke

Für das Bade- und Schwimmvergnügen in den beiden Bädern der Gemeinde werden Nottulner und auswärtige Gäste im nächsten Jahr etwas mehr bezahlen müssen. Nach mehrjähriger Preisstabilität heben die Gemeindewerke zum 1. Januar die Bäderpreise um durchschnittlich zehn Prozent an. Der Betriebsausschuss folgte einstimmig dem Vorschlag der Werkeleitung.

Für Kinder und Jugendliche steigt dadurch der Einzeleintrittspreis in das Hallenbad von 1,20 Euro auf 1,30 Euro und in das Wellenfreibad von 2,10 Euro auf 2,30 Euro (Wochenende von 2,60 Euro auf 2,90 Euro). Für Erwachsene steigt der Einzeleintritt in das Hallenbad von 2,40 Euro auf 2,60 Euro und in das Wellenfreibad von 4,30 Euro auf 4,80 Euro (Wochenende von 5,50 Euro auf 6 Euro). Auch die Zehner-, Saison- und Jahreskarten werden durchschnittlich um zehn Prozent teurer.

Betriebskosten steigen

Nach Angaben von Werkeleiter Peter Scheunemann gab es die letzten beiden Eintrittspreiserhöhungen in den Jahren 2015 und 2019. Seit der letzten Preiserhöhung in 2019 verzeichnen die Gemeindewerke bei den Betriebskosten für die Bäder einen Anstieg um rund 95.000 Euro. Verursacht wird dieser Kostenanstieg durch verschiedene Faktoren, vor allem durch tariflich bedingte Personalkostensteigerungen, steigende Energiekosten und wachsende Instandhaltungskosten.

Die Anhebung der Eintrittspreise spült den Bädern rund 14.000 Euro mehr in die Kasse, zu wenig, um die Kostensteigerung gänzlich aufzufangen. Das verbleibende Defizit soll daher im Rahmen des Gesamtbetriebes Wasser- und Energieversorgung/Bäder ausgeglichen werden. Wie bekannt, können die Gemeindewerke Gewinne des Wasserwerkes mit den Verlusten der Bäder verrechnen.

„Bewährte Familienfreundlichkeit“

Aus Sicht der Werkeleitung ist die Preisanhebung vertretbar und orientiert sich an der „bewährten Familienfreundlichkeit“ der Nottulner Bäder. Dem hatte auch der Betriebsausschuss nichts entgegenzusetzen.

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