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Ehrenamt bei der Feuerwehr

Luft für 30 Minuten pro Flasche – versprochen!

Nottuln

Feuerwehrleute – ihr Ehrenamt ist Berufung für sie. Eine der wichtigsten Abteilungen bei der Nottulner Feuerwehr ist die Atemschutzwerkstatt. Aus gutem Grund.

Bilden ein gutes Team - das Quartett der Atemschutzwerkstatt der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln (v.l.): Brandmeister Marcel Hinkerohe (27), Unterbrandmeister Tobias Vervoortz (42), Unterbrandmeister Eckhard Hake (57) und Unterbrandmeister Lars Dilkaute (34). Foto: Ludger Warnke

Sechs Liter reinste Luft mit einem Druck von 300 bar – das ist der Inhalt einer gelben Stahlflasche. Diesen Luftvorrat führen die Männer und Frauen der Nottulner Feuerwehr auf dem Rücken mit sich, wenn sie unter schwerem Atemschutz in die Einsätze gehen. „Sechs Liter bei 300 bar – das ergibt 1800 Liter atembare Luft“, rechnet Unterbrandmeister Eckhard Hake vor. „Das reicht bei einem Einsatz durchschnittlich für 30 Minuten, je nach körperlicher Belastung.“ Danach muss die leere Flasche gegen eine volle ausgetauscht werden. 30 Minuten Luft – 30 Minuten Leben. Kein allzu großes, aber ein verlässliches Zeitfenster. Denn das vierköpfige Team, das sich ehrenamtlich um die Atemschutzwerkstatt im Feuerwehrgerätehaus Nottuln kümmert, weiß um seine Verantwortung und wartet die Geräte penibel.

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