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Feuerwehr im Einsatz

Mähdrescher geht in Flammen auf

Schapdetten

Ein brennender Mähdrescher hat für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Diese lobte das umsichtige Verhalten des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens, dessen Fahrzeug betroffen war.

Komplett ausgebrannt war der Mähdrescher, den die Feuerwehr am Montagmittag löschte. Foto: Feuerwehr Nottuln

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ist am Montagmittag auf einem Getreidefeld am Ortsrand von Schapdetten ein Mähdrescher in Brand geraten. Bei Eintreffen der Schapdettener Feuerwehr brannte das Großfahrzeug bereits lichterloh, sodass trotz sofortiger Löschbemühungen vermutlich von einem Totalschaden auszugehen ist.

Nach Auskunft von Hauptbrandmeister Frank Welling, Gruppenführer der Schapdettener Feuerwehr und Einsatzleiter vor Ort, wurde die Feuerwehr um 13.07 Uhr alarmiert. Das Feuer sei im Maschinenraum entstanden.

34 Feuerwehrleute und sieben Einsatzfahrzeuge

Die Schapdettener Feuerwehrleute starteten sofort mit zwei C-Rohren und unter Einsatz von schwerem Atemschutz den Löschangriff. Ebenfalls alarmierte Feuerwehrkräfte aus Nottuln und Appelhülsen trafen zusätzlich vor Ort ein. Zeitweise waren sieben Einsatzfahrzeuge und rund 34 Feuerwehrleute vor Ort.

Erst mit Wasser und dann mit Schaum wurde auch der letzten Glut der Garaus gemacht. Nach knapp zwei Stunden rückte die Schapdettener Feuerwehr wieder ein.

Hauptbrandmeister Frank Welling lobte das umsichtige Verhalten des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens. Sofort nach Bemerken der Flammen war der Mähdrescher vom trockenen Getreidefeld auf ein Maisfeld gefahren worden. Zusätzlich wurde rund um den brennenden Mähdrescher der Boden ausgekoffert, sodass ein Übergreifen der Flammen auf Pflanzen verhindert wurde.

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