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Vorentwürfe für den Bebauungsplan „Niederstockumer Weg“ werden vorgestellt

Mehr Wohnraum für Nottuln

Nottuln

Es ist städtebaulich das zurzeit wohl wichtigste Projekt: das geplante große Wohngebiet am Niederstockumer Weg. Jetzt gibt es erste Vorentwürfe.

Angrenzend an das Wohngebiet Nachtigallengrund in Nottuln soll ein neues Wohngebiet am Niederstockumer Weg entstehen. Am 2. Februar informiert die Gemeindeverwaltung über die Planungen. Foto: NRW.Urban

Das Ziel ist klar: Mehr Wohnraum für Nottuln. Daran arbeiten Verwaltung und Rat seit Anfang dieser Ratsperiode wieder verstärkt, denn Wohnraum in der Gemeinde Nottuln wird stark nachgefragt, doch das Angebot ist knapp. Aus der Liste der mittlerweile vorgenommenen Grundstücksankäufe und ins Auge gefassten Wohnbauprojekte ragt wegen seiner guten Lage und Größe besonders das neue Baugebiet am Niederstockumer Weg im Ortsteil Nottuln hervor. Am Mittwoch gab die Gemeindeverwaltung bekannt, dass sie Vorentwürfe für dieses Baugebiet am 2. Februar (Donnerstag) der Öffentlichkeit vorstellen wird.

Das Angebot dürfte vor allem bei Anliegern des Niederstockumer Weges und der Rudolf-Harbig-Straße auf große Resonanz stoßen. Ihnen stellt sich die Frage: Wie wird sich der zusätzliche Verkehr auf das vorhandene Straßennetz auswirken? Immerhin sind bis zu 220 neue Wohneinheiten geplant.

Bis zu 220 neue Wohneinheiten

Formal geht es um eine frühzeitige Information der Öffentlichkeit über den Bebauungsplan Nr. 161 „Niederstockumer Weg“. Mit dem sogenannten Offenlegungsbeschluss hatte der Nottulner Gemeinderat in seiner Dezembersitzung mit breiter Mehrheit bei einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen den Startschuss für das Bebauungsplanverfahren gegeben.

Das Plangebiet liegt zwischen dem Niederstockumer Weg und dem Nachtigallengrund. Die Erschließung soll nach Angaben der Gemeindeverwaltung vom Niederstockumer Weg aus erfolgen. Auf einer Fläche von rund 51 000 Quadratmetern sollen bis zu 220 Wohneinheiten sowie eine Fünf-Gruppen-Kindertagesstätte entstehen.

Das geplante Baugebiet ist seit langer Zeit das erste Projekt, das die Gemeinde komplett in Eigenregie vermarkten möchte. Unterstützung für die Erstellung des Bebauungsplanes erhält sie von der Landesgesellschaft NRW.Urban, mit der ein entsprechender Rahmenvertrag abgeschlossen wurde.

Anfang des Jahres hatte Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes im WN-Gespräch von einer „besonders schönen Aufgabe“ gesprochen, denn „wir wollen von Grund auf neu denken“. Mehrgeschossiger Wohnungsbau und energieautarke Versorgung sind zwei von mehreren Kriterien, die bei der Entwurfsplanung eine Rolle spielten.

Fünf-Gruppen-Kita geplant

Ob das Baugebiet „Niederstockumer Weg“ wirklich ein „zeitgemäßes Baugebiet“ werden wird, wie der Bürgermeister zum Jahresanfang sagte, darüber können sich nun alle Interessierten am 2. Februar aus erster Hand informieren. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen, die für die Neugestaltung oder Entwicklung des Gebiets in Betracht kommen, und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung vorgestellt werden. Die Informationsveranstaltung beginnt um 18 Uhr im Forum des Rupert-Neudeck-Gymnasiums. Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Stellungnahmen abzugeben.

Zudem liegen die Vorentwürfe ab dem 3. Februar bis einschließlich 3. März in den Räumen der Gemeindeverwaltung am Stiftsplatz 7/8 (Fachbereich 3 Planen, Bauen, Umwelt) zur Einsicht aus. Es gelten die Öffnungszeiten der Verwaltung. Aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige Anmeldung unter der Rufnummer 0 25 02/9 42-3 11 notwendig.

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