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Straßen- und Wegekonzept 2022 bis 2027 überarbeitet

Mehrere Millionen für die Gemeindestraßen

Nottuln

Für die Reparatur und den Ausbau von Gemeindestraßen muss die Gemeinde Nottuln in den nächsten fünf Jahren tief in die Tasche greifen. Das geht aus einem überarbeiteten Straße- und Wegekonzept hervor.

-luw-

Reparaturen und Ausbau der Gemeindestraßen erfordern einen Millionenaufwand. Foto: dpa

13 und 44 – zwei kleine Zahlen im nun überarbeiteten Straßen- und Wegekonzept der Gemeinde Nottuln für die Jahre 2022 bis 2027, hinter denen sich aber Investitionen in Millionenhöhe verbergen. Das Konzept enthält eine Liste mit 13 Straßenausbaumaßnahmen, deren Realisierung zunächst einmal beabsichtigt ist und die voraussichtlich auch eine Beitragspflicht (Kostenbeteiligung) der Anlieger auslösen werden. Es geht dabei um Maßnahmen wie den Barrierefreien Umbau des Nottulner Ortskerns oder um Straßenerneuerungen in Appelhülsen (zum Beispiel Weiningstraße und Brulandstraße) und in Nottuln (zum Beispiel Liebigstraße, Siemensstraße und Roibartstraße). Für alle 13 beabsichtigten Maßnahmen ergibt sich ein geschätzter Investitionsbedarf von rund 6,66 Millionen Euro.

44 Positionen lang ist die Liste von Maßnahmen für die allgemeine Straßenunterhaltung. Es geht um kleinere und größere Reparaturarbeiten, an deren Kosten aller Voraussicht nach die Anlieger nicht beteiligt werden. Alle 44 aufgelisteten Straßen von A wie Am Hagenbach bis W wie Wullaweg erfordern einen Kostenaufwand von rund 1,19 Millionen Euro.

Der Ausschuss für Umwelt und Mobilität stimmte nun geschlossen der Fortschreibung des Straßen- und Wegekonzeptes zu. Das Konzept ist notwendig, damit die Gemeinde beim Land Fördermittel beantragen kann, die dabei helfen, die Kostenbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu reduzieren. Mindestens alle zwei Jahre muss dieses immer für einen Zeitraum von fünf Jahren erarbeitete Konzept aktualisiert werden.

Ob die darin aufgeführten Maßnahmen tatsächlich in den nächsten fünf Jahren realisiert werden, ist aber offen, zumal die Aufnahme anderer Straßen in das Konzept immer möglich ist.

Anlieger der Steinstraße, die schon in der Vergangenheit auf Fahrbahnschäden hingewiesen hatten, befürchteten, dass ihre Straße aus dem Fokus der Verwaltung gerät, da sie im Konzept nicht gelistet ist. Weshalb die CDU noch einmal genau bei der Gemeindeverwaltung nachfragte – und aus dem Rathaus eine beruhigende Antwort erhalten hat. Das Konzept könne auch in kürzeren Abständen aktualisiert werden, wenn es der Zustand einer bestimmten Straße erfordert, teilte die Verwaltung mit und versicherte: Die Gemeinde werde auch künftig regelmäßige Streckenkontrollen durchführen und dabei entdeckte Schäden kurzfristig abarbeiten.

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