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Ordner und Helfer gesucht

Musik und Redner „empfangen“ die AfD

Nottuln

30 gesellschaftliche, kirchliche und politische Gruppen stehen für das Fest „Nottuln schillert bunt“. Um in Corona-Zeiten eine solche Kundgebung stattfinden lassen zu können, muss allerdings einiges bedacht werden.

Johannes Oetz

Lukas Sydow, Klara und Richard Mannwald sowie Leonie Glanemann haben das Plakat entworfen. Foto: Sydow, Mannwald, Glanemann

Die Vorbereitungen für das Fest für Frieden, Demokratie und Toleranz, das am kommenden Freitag (4. Dezember) ab 17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr) vor der Alten Amtmannei auf dem Kastanienplatz stattfinden wird, laufen auf Hochtouren. Das berichtete jetzt Richard Dammann von den Nottulner Grünen, die sich um die organisatorischen Belange kümmern. Grund für das Fest ist das Vorhaben der AfD, an diesem Tag eine Kreisverbandsversammlung in der Alten Amtmannei durchzuführen (wir berichteten).

„Wir hatten ein sehr kons­truktives Gespräch mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Nottuln und der Kreispolizeibehörde“, erklärte Dammann weiter, der als Sprecher der inzwischen 30 gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Gruppen fungiert. Um in Corona-Zeiten eine solche Kundgebung stattfinden lassen zu können, müsste einiges bedacht werden. So benötigten die Veranstalter unter anderem Ordner und weitere Helfer. „Zwölf Ordner haben wir schon, 20 benötigen wir allerdings“, berichtete Dam­mann, der die Bürger aufrief, sich bei ihm zu melden – am einfachsten per Mail: richard.dammann@t-online

Die Veranstalter wollen zudem alles versuchen, um alle Teilnehmenden mit Namen und Telefonnummern im Rahmen der Corona-Schutzverordnung zu regis­trieren. Die Listen werden nur im Corona-Fall weitergereicht und nach 14 Tagen vernichtet, betont Dammann.

Veranstaltungsort sind der Kastanienplatz und die Stiftsstraße bis zur Aschebergschen Kurie. Die Bühne soll mit dem Rücken zur Amtmannei aufgebaut werden. Der Zugang zur Veranstaltung wird vom Stiftsplatz an der Aschebergschen Kurie sein, teilen die Veranstalter mit. Die Stiftsstraße wird zwischen der Ascheberg­schen Kurie und dem Potthof gesperrt. Wenn Kundgebungsteilnehmer vom Potthoff oder von der Burgstraße zur Veranstaltung möchten, wird gebeten, den Eingang vom Stiftsplatz zu nehmen. Auf dem Platz werden mit Sprühkreide die einzuhaltenden Abstände markiert.

Um den Veranstaltungsplatz werden Fußwege frei gehalten. „Sitzgelegenheiten, Transparente, Schilder und Kerzen können mitgebracht werden. Die Transparente sollten aber nicht länger als drei Meter sein. Ein Mund-Nase-Schutz ist während der gesamten Veranstaltung zu tragen. Das wird ähnlich wie im öffentlichen Nahverkehr gesehen“, weist Dammann auf wichtige Verhaltensweisen hin.

Zu der Kundgebung erwarten die Veranstalter auch einige Schlepper, die weitere Regeln beachten müssen. „Fahrzeugführer, die mit Schleppern kommen möchten, kommen von der Schlaunstraße und parken auf dem Platz vor der Kirche und auf der Stiftsstraße zwischen Verwaltung und Kirche. Die Fahrzeugführer sollen am Fahrzeug bleiben, falls es weggefahren werden muss“, so Dammann.

Am Donnerstag (3. Dezember) werden die Veranstalter Flyer an die Anwohner verteilen. Dammann: „Wir wollen informieren und uns wegen der Unannehmlichkeiten entschuldigen.“

Am heutigen Mittwoch (2. Dezember) findet um 20 Uhr eine Skype-Telefonkonferenz für diejenigen statt, die noch Informationsbedarf zur Veranstaltung haben. Die Einwahldaten lauten: https://join.skype.com/hFgNfBufFI1j

„Nottuln schillert bunt“

15 Uhr: Aufbau Bühne; ab 16 Uhr: Einlass und Treffen der Ordner sowie der Listenschreiber vor der Bühne; ab 16.30 Uhr: Eintreffen der Schlepper; 17 Uhr: Begrüßung durch Anke Zandman; danach Auftritt der Sambagruppe Nottuln; 17.30 Uhr: Rede von Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes; Dudelsack-Einlage von Ulf Georgiew; Rede von Pfarrdechant Norbert Caßens; 18 Uhr: „Blues in Nottuln“ mit Blues‘n‘Boogie von Huggy J.B. (Piano) und Bernd Rademacher (Schlagzeug) sowie im zweiten Set Matthes Richter (Gitarre, Gesang), Wolfgang Hillmann (Gitarre, Gesang), Eckhard Cramer (Bass), Mike Kossak (Schlagzeug) und die Session-Band „Blues Against Fascism“ mit Blues und Bluesrock; spätestens 21 Uhr: Veranstaltungsende.

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