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Schapdettener für Schapdetten

Neu: Der „Kleine Musiksommer“

Schapdetten

Der Verein Schapdettener für Schapdetten arbeitet an einer Ausweitung des Kulturangebots im Ort. Organisiert wurde nun die Reihe „Kleiner Musiksommer“.

Dieter Klein

Präsentieren den „Kleinen Musiksommer“ (v.l.): Walburga Niemann, Dr. Dietmar Thönnes und Bettina Kerkhoff. Foto: Dieter Klein

Noch herrscht in Schapdetten tiefster Winter – und doch spricht man schon jetzt vom Sommer. Genauer: von einem „Kleinen Musiksommer“. Dazu hat sich innerhalb des Vereins „Schapdettener für Schapdetten“ mit Walburga Niemann und Dr. Dietmar Thönnes ein Organisationsteam gebildet, das pro Jahr jeweils im Sommer drei Konzerte organisieren will, und das für die kommenden elf Jahre. Als Sponsor hat der Verein die Sparkasse Westmünsterland an seiner Seite, die von Filialdirektorin Bettina Kerkhoff vertreten wird.

Dr. Dietmar Thönnes, Hobby-Flötist und seit nunmehr 15 Jahren in Schapdetten wohnhaft, ist es, der auch – wie schon im vergangenen Jahr – am Sonntag (8. Januar) das große Neujahrskonzert der Chorgemeinschaft St. Bonifatius mit dem Klassik-Ensemble „30-12“ (Flöten, Violoncello, Cembalo) instrumental unterstützen und kostenfrei fördern wird. Ab 18 Uhr am Sonntag singt die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Irmhild Weiper in der St.-Bonifatius-Kirche Mozarts „Krönungsmesse“. Dieses feierliche und ergreifende Werk des großen Komponisten füllt die Probenzeiten der Chorgemeinschaft fast schon das ganze Jahr über und dürfte zu einem „Krönchen“ für den Ort werden.

Die Verein „Schapdettener für Schapdetten“ möchte mehr. Für dieses Jahr sind schon jetzt drei Sommerkonzerte fest terminiert. Das erste unter dem Titel „due voci“ am 11. Juni (Sonntag) ab 17 Uhr in St. Bonifatius mit den Solistinnen Dagmar Linde und Katrin Reimann. Das zweite Konzert wird von dem Ensemble „30-12“ („Freches Holz“) gestaltet, es findet am 25. Juni (Sonntag) statt. Das dritte und letzte Konzert ist für den 9. Juli (Sonntag) geplant und steht unter dem Titel „Orgel und Gaudia“ mit Orgelmusik und A-cappella-Werken, vorgetragen von dem Ensemble „Gaudia“ und der Organistin Elke Cernysev.

Als Austragungsorte des „Kleinen Musiksommers“ ist bis jetzt an die Kirche in Schapdetten gedacht. „Wir sind aber durchaus bereit, mit der Musik zu wandern und andere Örtlichkeiten zu nutzen“, erklären die Organisatoren. „Wir haben Spaß an der Musik“, betont Dietmar Thönnes im Gespräch mit unserer Zeitung. „Und wir wollen dieses Vergnügen mit den Menschen um uns herum teilen. Es ist schön, hier in Schapdetten zu leben. Daran sollten alle teilhaben. Und dafür wollen wir Musiker uns mit dem „Kleinen Musiksommer‘ bedanken. Alle Konzerte sind für Besucher kostenfrei.“

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