1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Neustart nach Corona begeistert das Publikum

  8. >

Konzert des Chorus Cantemus

Neustart nach Corona begeistert das Publikum

Nottuln

Das lange Warten hat sich gelohnt: Der Chorus Cantemus verzauberte sein Publikum nach zweijähriger Corona-Pause mit einer wunderbar gesungenen Mischung aus Musik verschiedener Epochen.

Von Iris Bergmann

In der stimmungsvoll beleuchteten Pfarrkirche St. Martinus bezauberte der Chorus Cantemus das Publikum mit einem Programm zum Dank Gottes. Foto: Iris Bergmann

„Lasset uns frohlocken“, ein Stück von Felix Mendelssohn Bartholdy, erklang vielstimmig in der Nottulner St.-Martinus-Kirche und füllte das Gotteshaus mit wunderbar warmen Tönen. Die Sängerinnen und Sänger des Chorus Cantemus waren es, die am Sonntagnachmittag zum Benefizkonzert eingeladen hatten. Sehr viele Musikliebende waren gekommen, um den Appelhülsener Kammerchor unter der Leitung von Kantor Thomas Drees nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder live erleben zu dürfen.

„Als wir am 1. März 2020 unser Jubiläumskonzert hier in der Kirche aufgeführt haben, haben wir nicht geahnt, dass es für lange Zeit unser letztes Konzert sein sollte“, begrüßte Birgit Witulski, Vorsitzende des Chores, das Publikum. Umso größer seien nun Freude und Dankbarkeit, alles gut überstanden zu haben. Und so bekam das Konzert den Titel „Soli Deo Gratia – Gott allein gebührt der Dank“.

Schöne Auswahl an Stücken

Auch wenn die Chorproben in den vergangenen zwei Jahren nur sporadisch hatten stattfinden können, der Qualität und dem hohen Niveau der Stimmen und des Zusammenspiels mit dem Klarinettisten Thomas Witulski und der Pianistin Elina Semenova tat das keinen Abbruch, sondern begeisterte das Publikum.

Der Chor hatte eine schöne Auswahl an Werken zusammengestellt, die vom Barock bis in die Gegenwart reichten: Neben Stücken von Francesco Gasparini, Wolfgang Amadeus Mozart oder Edvard Grieg gab es auch zeitgenössische Kompositionen wie das romantische „Ballade to the moon“ von Daniel Elder oder auch „Stars“ von Eriks Esenvald.

Das Publikum ließ sich nur zu gern auf diese wohlklingende musikalische Auszeit ein und ließ den Chor nicht ohne Zugabe gehen. Mit „All things bright and beautiful“ von John Rutter bedankten sich die Sängerinnen und Sänger.

Der Chor verzichtete auf ein Eintrittsgeld und bat das Publikum stattdessen um eine Spende. Diese soll dem Anna-Katharina-Hospiz in Dülmen zugutekommen.

Startseite