ADFC: Abschluss der Umfrage

Nottuln soll fahrradfreundlich werden

Nottuln

Die Umfrage der ADFC-Ortsgruppe Nottuln zum Radwegenetz in der Gemeinde ist auf große Resonanz gestoßen. 325 Bürgerinnen und Bürger haben mitgemacht. Die Ergebnisse sind eindeutig.

wn

Warnschilder mit dem Hinweis auf Radwegschäden gibt es auch in der Gemeinde Nottuln. Foto: Dietrich Harhues

Die Umfrage der ADFC-Ortsgruppe Nottuln zum Radwegenetz in Nottuln und seinen Ortsteilen ist beendet. Vier Wochen lang konnten Bürgerinnen und Bürger sich online an dieser Umfrage beteiligen. Dafür wurde unter anderem auch auf dem Wochenmarkt in Nottuln Werbung betrieben.

Mit einer guten Beteiligung von 325 Teilnehmenden konnte die Ortsgruppe dieses wichtige Kapitel abschließen. „Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich nicht nur an der Umfrage beteiligt haben, sondern auch engagiert auf dem Markt diskutiert haben. Es zeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Nottuln soll und will fahrradfreundlich werden“, betonte Wolfgang Lange, Vorsitzender der Ortsgruppe.

Zu erwarten gewesen sei, dass insbesondere der Zustand der Wege für den Radverkehr als sehr mangelhaft dargestellt wurde, schreibt der ADFC in einer Pressemitteilung. Erfreulich sei jedoch, dass viele bei einem entsprechenden Angebot aufs Rad umsteigen beziehungsweise es intensiver nutzen wollen. Der ADFC wird jetzt die Umfrage detailliert auswerten und auf einer Videokonferenz die Ergebnisse vorstellen und die Auswirkungen und Forderungen daraus diskutieren. Die Videokonferenz wird am 8. Mai (Samstag) um 11 Uhr beginnen. Die Zugangsdaten können per Mail (mapathon-nottuln@adfc-ms.de) angefragt werden und werden rechtzeitig vor der Veranstaltung mitgeteilt.

Der ADFC Nottuln wurde in der letzten Woche mehrfach auf die negativen Entscheidungen zum Radverkehr in Nottuln durch den zuständigen Ausschuss angesprochen. „Wir haben deshalb unverzüglich den Kontakt zum Bürgermeister aufgenommen. Dieser wies unter anderem auf bislang immer noch fahrradunfreundliche Gesetze auf Bundesebene hin, die einen zügigen Ausbau des Radnetzes erschweren. Er würde gerne Nottuln als Modellkommune für kommunale Radnetze etablieren. Bislang fehlt es aber vielfach noch an den gesetzlichen Möglichkeiten in Bund und Land. Wir haben weitere Gespräche auf Fachebene zeitnah vereinbart, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen“, so der ADFC abschließend.

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