„Hundewiese in Nottuln“

Ohne Leine herumtollen

Nottuln

Ratsherr Jürgen Jendroska bleibt weiter am Ball. Er hat nun einen Informationsabend zum Tema „Hundewiese“ organisiert.

Frank Vogel

So hübsch muss die Hundewiese in Nottuln nicht aussehen. Aber eine Fläche, auf der Hunde frei herumlaufen und Kontakte mit ihren Artgenossen haben können, ist bei Hundefreunden schon länger ein Thema. Foto: Sina Schuldt/dpa

Jürgen Jendroska hat das Thema „Hundewiese für Nottuln“ angestoßen (wir berichteten) und weiter verfolgt: Nun hat der SPD-Ratsherr gemeinsam mit der Gemeinde einen Infoabend vorbereitet, zu dem alle Hundefreunde eingeladen sind. Am 30. März (Montag) können sich Bürgerinnen und Bürger umfassend über das Thema informieren lassen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Alten Amtmannei. Als Ansprechpartner sind neben Jürgen Jendroska, Bürgermeisterin Manuela Mahnke und dem Rechtsrat der Gemeinde, Stefan Kohaus, auch ein Anwalt sowie ein Versicherungsfachmann anwesend.

Um sich auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger vorbereiten zu können, bittet Jendroska darum, diese Fragen nach Möglichkeit schon im Vorfeld mit einer Mail unter der Adresse hundewiese-nottuln@gmx.de oder telefonisch unter der Rufnummer 01 73/5 38 60 57 zu stellen.

Unter Hundehaltern in der Gemeinde ist der Wunsch nach einer Hundewiese immer wieder ein Thema. Zwar gebe es für die Hundehalter viele Möglichkeiten, mit den Tieren angeleint spazieren zu gehen, sagt Jürgen Jendroska, aber eine eingezäunte Fläche, auf der Hunde ohne Leine mit anderen Hunden herumtollen können, um so auch ihr Sozialverhalten zu trainieren, das gebe es leider nicht.

Um zu schauen, ob Bedarf für eine Hundewiese tatsächlich vorhanden ist, hat Jendroska bei Facebook die Gruppe „Nottulner Hundefreunde“ eingerichtet. Hier wird über das Thema informiert und kommen Hundehalter miteinander in Kontakt. 46 Teilnehmer gehören der Gruppe aktuell an.

Bürgermeisterin Manuela Mahnke unterstützt das Vorhaben grundsätzlich. Sie habe aber, so Jendroska, darauf hingewiesen, dass der Impuls dafür aus der Bevölkerung kommen muss. Wichtig seien auch Hinweise aus der Bevölkerung auf Flächen, die sich als Hundewiese eignen, erklärt der Nottulner. Mindestens 1000 Quadratmeter groß sollte sie sein, gut zugänglich und eingezäunt oder mit der Möglichkeit, eingezäunt zu werden.

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