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Politik billigt Stellenplan

Personalkosten steigen an

Nottuln

Rund 6,2 Millionen Euro will die Gemeinde Nottuln in diesem Jahr für ihr Personal ausgeben. Das ist mehr als im vergangenen Jahr.

Ludger Warnke

Im Nottulner Rathaus entstehen neue Stellen. Im Fokus stehen dabei die Planstellen für Experten beziehungsweise Expertinnen für Fördermittel und Mobilität. Foto: Ludger Warnke

Die Nottulner Rathausmannschaft verändert sich. Das ist auch am neuen Stellenplan der Gemeindeverwaltung abzulesen, der in dieser Woche einstimmig vom Haupt- und Finanzausschuss gebilligt wurde.

Dank des nun beschlossenen Stellenplans können in der Gemeindeverwaltung unter anderem die neuen Stellen „Förderungsmanagement/Finanzen“ und „Mobilitätsmanagement“ eingerichtet und im Laufe des Jahres besetzt werden. Hinzu kommt organisatorisch der neue Fachbereich 6 „Wirtschaft, Kultur, Marketing“. Hier wird eine neue Teilzeitstelle für „Kulturförderung/Unterstützung, Entwicklung und Wirtschaftsförderungsstrategie“ geschaffen.

Darüber hinaus enthält der neue Stellenplan eine Reihe weiterer Veränderungen, unter anderem den Entfall von Stellen oder die Aufstockung bzw. Reduzierung von Teilzeitstellen. Beispiele dafür sind die Bereiche „Personalverwaltung“ (Aufstockung Teilzeitstelle auf Vollzeitstelle) und „Digitalisierung“ (Erhöhung Teilzeitstelle von 15,5 auf 30 Stunden). Unterm Strich kalkuliert die Gemeinde mit Personalkosten in Höhe von knapp 6,2 Millionen Euro für dieses Jahr. Das sind 224 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

„Diese Mehrkosten“, so betont die Verwaltung, „entstehen im Wesentlichen durch die Berücksichtigung von unbeeinflussbaren Mehrbedarfen, insbesondere aufgrund von Tarif- und Besoldungsentwicklung sowie unabdingbaren Stellenausweitungen.“

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