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Städtepartnerschaft Nottuln – Saint-Amand-Montrond

Persönliche Treffen nicht möglich

Nottuln

Die Corona-Pandemie erschwert die Arbeit der Städtepartnerschaftskomitees in Nottuln und Saint-Amand-Montrond. Da persönliche Treffen weiter nicht möglich sind, gab es nun zumindest eine virtuelle gemeinsame Komiteesitzung.

wn

Die Mitglieder der Partnerschaftskomitees aus Nottuln und Saint-Amand-Montrond trafen sich virtuell. Unter anderem wurden erste Überlegungen für das Jahr 2022 angestellt. Foto: Partnerschaftskomitee

„Endlich wieder treffen!“ Das war der Tenor der ersten virtuellen gemeinsamen Sitzung der Partnerschaftskomitees aus Nottuln und Saint-Amand-Montrond (F). Der Zeitpunkt für die Versammlung am vergangenen Sonntagvormittag hat für die Komitees eine besondere Bedeutung. So wäre doch an diesem Sonntag die Weinmesse in Saint-Amand-Montrond gewesen, die von vielen Nottulnern schon besucht wurde. Bereits im vergangenen Jahr war der Reisebus schon startklar, bevor Corona alle Pläne beendete, erinnert das Nottulner Partnerschaftskomitee. Auch in diesem Jahr konnte die Messe nicht am traditionellen Wochenende stattfinden, sie ist auf das letzte Juniwochenende verschoben.

Gemeinsam Pläne für die nähere Zukunft zu schmieden – dies geschah nun virtuell und erfreute sich mit 22 Teilnehmern eines guten Zuspruchs. Auch inhaltlich hatten sich beide Komitees trotz vieler der Pandemie geschuldeter Fragezeichen gut vorbereitet. „Leider werden in der nahen Zukunft keine persönlichen Treffen möglich sein“, betont das Komitee. So sind seitens der Nottulner auch für das letzte Wochenende im Juni zur geplanten Weinmesse keine Vorbereitungen für eine Bustour aufgenommen worden. „Wenn es denn stattfindet, werden wir maximal mit kleiner Abordnung vertreten sein“, waren sich die Komiteemitglieder einig. Das gilt auch für den französischen Nationalfeiertag am 14. Juli, zu dem traditionell eine Abordnung aus dem Stiftsdorf anreist.

Besser werden die Aussichten für die im Oktober geplante Foire d’Orval beurteilt. Diese einwöchige Veranstaltung, etwa vergleichbar mit dem Martinimarkt, hatte auch im letzten Jahr stattgefunden. Jedoch war die Resonanz auch der Einheimischen sehr zurückhaltend und für die Schausteller eher ein trübseliges Ereignis. Seitens der französischen Freunde wurde die Hoffnung geäußert, dass vielleicht eine Delegation zur Weihnachtszeit, verbunden mit dem Besuch von Weihnachtsmärkten, schon in diesem Jahr wieder möglich sein könnte. Gemeinsame Fahrradtouren, Vorbereitungen für 2022, unter anderem mit dem Jubiläum „400 Jahre Martinimarkt“, waren weitere Tagesordnungspunkte. „Es ist nicht dasselbe wie eine Präsenzveranstaltung. Aber es ist schön, nahezu alle wieder zu sehen und auch die ein oder andere kurze private Unterhaltung machen zu können. Bei uns ist das Glas mindestens halb voll“, zog die Deutsch-Französin und ehemalige Komiteevorsitzende in Saint-Amand-Montrond, Lieselotte Resch (früherer Name Couret), ein positives Fazit der Besprechung.

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