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Bürgerschützenverein Appelhülsen

Pfingsten soll es wieder losgehen

Appelhülsen

Die Appelhülsener Bürgerschützen gehen eine weiteren Schritt in Richtung Normalität. In diesem Jahr wird wieder ein Schützenfest gefeiert. Es gibt aber kleine Veränderungen.

Von Marita Strothe

Foto: Marita Strothe

„Nach zwei Jahren ist das unsere erste turnusmäßige Sitzung“, begrüßte Präsident Michael Riegelmeyer am Samstagabend im Bürgerzentrum erfreut rund 60 Mitglieder des Bürgerschützenvereins Appelhülsen zur Generalversammlung. Besonders hieß er die bereit seit 2019 amtierenden Majestäten, Schützenkönig Patrick Schölling und Sternkönig Andreas Nordbeck, willkommen. Nun sind aber die Bürgerschützen guten Mutes, dass in Appelhülsen zu Pfingsten wieder ein Schützenfest gefeiert werden und die ungeplant lange Regentschaft der amtierenden Majestäten zu Ende gehen wird.

Zu Beginn erinnerte 2. Schriftführer André Schmidt an die außerordentliche Generalversammlung im November vergangenen Jahres, und Schriftführer Markus Fleige schloss sich mit dem „kürzesten Jahresbericht in der Geschichte des Schützenvereins“ an. Auch der Kassenbericht von Kassierer Günter Fliß fiel coronabedingt deutlich kürzer als üblich aus. Josef Schulze Frenking-Backmann hatte zusammen mit Markus Falke die Kasse geprüft und bestätigte deren korrekte Führung.

Dank an die Beitragskassierer

„Es sind so einige, die durchs Dorf gehen“, dankte Michael Riegelmeyer den Beitragskassierern für ihre Arbeit und kündigte an, dass diese in den nächsten Tagen die Mitgliedskarten verteilen werden. Mit dabei werden sie auch Formulare zum Erteilen einer Einzugsermächtigung haben, um ab dem kommenden Jahr den Bankeinzug der Mitgliedsbeiträge zu ermöglichen. „Es kann, ist aber kein Muss“, erklärte der Präsident, dass damit die Tätigkeit der Beitragskassierer erleichtert werde.

Und dann war endlich wieder Gelegenheit für Riegelmeyers obligatorische Frage, ob in diesem Jahr das Schützenfest gefeiert werden soll. „Es wird wieder Zeit!“, waren sich alle Anwesenden einig. Der Vorstand hatte dazu bereits gute Vorarbeit geleistet, und der Präsident stellte den geplanten Festablauf mit kleinen Anpassungen vor.

Schützenfest mit Veränderungen

Bereits um 14 Uhr werden am 4. Juni (Samstag) die Schützen auf der Bahnhofstraße antreten. Der Vogel wird dann, ebenso wie der Stern am Pfingstmontag, bereits an der Vogelstange montiert und etwa zur Hälfte nach oben gefahren sein. „Der Spaß bleibt noch, aber wir gewinnen dadurch Zeit“, so Michael Riegelmeyer.

Beim Kinder- und Jugendschützenfest am 5. Juni (Sonntag) stehe der bewährte Fanfarenzug Freies Musikkorps Senden leider nicht mehr zur Verfügung, bedauerte der Präsident und freute sich, dass die „Alte Garde“ die musikalische Begleitung der Nachwuchsschützen übernehmen wird. Eine Änderung ergibt sich auch bei der Tanzmusik am Montag, für die nun Daniel Rottmann aus Albachten zuständig sein wird.

Zu den Festbällen werden die Eintrittspreise für Nichtmitglieder von 8 auf 10 Euro erhöht, und der Festwirt hat als Getränkepreise 2 Euro für alle Tage angekündigt. Die allgemein sehr schwierige Lage für diese Branche habe außerdem dazu geführt, dass der Festwirt ein etwas kleineres Zelt aufstellen werde.

Erst in zwei Jahren, aber dafür ein ganz besonderes Jubiläum planen die Bürgerschützen in 2024. Dann existiert der Verein 225 Jahre, machte Riegelmeyer die Mitglieder bereits aufmerksam.

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