1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Rasant über mehrere Oktaven

  8. >

„kleiner musiksommer schapdetten“

Rasant über mehrere Oktaven

Schapdetten

Locker-leichte Fabulierkunst vereint mit orientalischer Mystik und Anklängen eines Wirtschaftskrimis – das gibt es am 30. Juni in Schapdetten. Der Gesangstechnische Hilfsdienst aus Köln präsentiert das Groschenroman-Musical „Wüstenwind & Rosenhauch“.

wn

Zum Finale des „kleinen musiksommers schapdetten“ kommt am Sonntag (30. Juni) der Gesangstechnische Hilfsdienst aus Köln in die St.-Bonifatius-Kirche. Foto: Caroline Sieg

Die Konzertreihe „kleiner musiksommer schapdetten“ verabschiedet sich am Sonntag (30. Juni) mit einen furiosen Finale. Zu Gast ist der „Gesangstechnische Hilfsdienst“ aus Köln. Er präsentiert um 17 Uhr in der St.-Bonifatius-Kirche das Groschenroman-Musical „Wüstenwind & Rosenhauch“.

Locker-leichte Fabulierkunst vereint mit orientalischer Mystik und Anklängen eines Wirtschaftskrimis – auch in ihrer zehnten Geschichte lässt Wellgunde von Stolzenstein (alias Ilka M. Brandt) wieder einmal kein Klischee aus, um ihr geneigtes Publikum zu unterhalten. „Nach einem fünfminütigen Intensivstudium der Archäologie und Geschichte floss die Story nur so aus meiner Feder“, bekennt Ilka Brandt augenzwinkernd, die hinter dieser Kunstfigur steckt. „Unter anderem gehe ich in der Wüste von Omanistan der Frage nach, wie sich adeliges Geblüt in Kombination mit Sand verhält.“

Doch nicht nur das. Auf der Suche nach der letzten fehlenden Scherbe des legendären Leandros-Schatzes schickt sie ihre Protagonisten auf eine Achterbahn der Gefühle. Was führt der schmucke Scheich Idris nur im Schilde?

Auch dieses Mal ist der zwanzigköpfige Gesangstechnische Hilfsdienst (GTHD) als kongenialer Sidekick der Autorin zur Stelle: Mit Stücken von der Spätrenaissance bis zur Moderne greifen die sangesfreudigen Damen tief ins musikalische Schatzkästchen, um Wellgunde von Stolzenstein bei ihrem Ausflug in den Orient gesanglich zu Diensten zu sein. Dabei zitieren sie Perlen der Musikgeschichte, intonieren barocke Madrigale neben Werbejingles und schrecken sogar nicht davor zurück, den ein oder anderen Song munter umzudichten.

Von „Walk like an Egyptian“ über „Bezaubernde Jeannie“ bis „Deine Pröbchen im Sand, die ich gestern noch fand“ erwartet das Publikum ein rasanter Abend über mehrere Oktaven. Begleitet wird die amüsante Story von einem Musikpotpourri von Barock bis Pop, für Chor arrangiert von Gerhard Lewandowski und Ilka Brandt.

Startseite