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Endspurt für die Wellenfreibadsaison

Rund 34 000 Gäste trotz Corona

Nottuln

Am Dienstag (31. August) endet die Wellenfreibadsaison 2021. Mit rund 34 000 Gästen war sie trotz Corona und mäßiger Wetterlage ordentlich, stellen die Gemeindewerke in einer Pressemitteilung fest. Das Vorjahresergebnis von 31 212 Gästen ist deutlich übertroffen worden.

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Das Nottulner Wellenfreibad hat auch im Corona-Sommer viele Besucherinnen und Besucher gehabt. Die Bilanz der Gemeindewerke kann sich sehen lassen. Foto: Johanna Schindler

Dabei stand auch in diesem Jahr die Saison mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie unter keinen guten Vorzeichen. Nachdem das Nottulner Wellenfreibad erst am 20. Mai geöffnet werden durfte, stellte sich bald durchwachsenes Wetter ein. Trotzdem ist die Gästezahl von 30 000 am 12. August „geknackt“ worden. „Nach wie vor ist das Nottulner Wellenfreibad ein Besuchermagnet“, freut sich Stefanie Voß von den Gemeindewerken. Das zeigte sich besonders in der Woche vom 13. bis 20. Juni, als mit rund 8600 Besuchern das beste Ergebnis erzielt wurde.

Corona-Regeln scheinen gewirkt zu haben

Das Hauptaugenmerk galt wieder der Vermeidung von Corona-Infektionen. Der aufgestellte Pandemieplan hat augenscheinlich gegriffen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeindewerke. Das Zusammenspiel der Gäste und des Badpersonals habe auch bei höheren Besucherzahlen hervorragend funktioniert. Die Hygieneregeln wurden bis auf Ausnahmen eingehalten. Die größte Sorge, ein Hotspot des Kreises zu werden, ist ebenfalls nicht eingetreten.

Die Festlegung einer Besucherobergrenze ohne Zeitbeschränkung und ohne Onlinereservierung habe sich bewährt, heißt es in der Bilanz. Neben den Stammgästen machten sich nach einem Blick auf die Homepage, um die jeweils aktuelle Gästezahl zu checken, auch viele Besucher aus den Umlandgemeinden auf den Weg, um einen Tag im Nottulner Bad zu verbringen.

Dienstag ist der letzte Tag der Freiluftsaison

Auch für das Bäderteam war die Saison nicht einfach. Neben der Betriebs- und Wasseraufsicht musste auch auf die Einhaltung der Hygieneregeln geachtet werden. Dabei half aber die DLRG-Ortsgruppe.

Die Wetterprognose verspricht aus Sicht der Badbetreiber in den nächsten Tagen keine Rückkehr des Sommers. Deshalb schließt das Wellenfreibad am Dienstag mit Betriebsschluss seine Pforten. Es ist also Endspurt für die Sommersaison. Das Hallenbad geht ab Donnerstag (2. September) für die Herbst/Wintersaison wieder in Betrieb. Die Schulen wird es freuen, kann doch endlich wieder das Schulschwimmen stattfinden. Wegen der Umstellung vom Wellenfreibad auf das Hallenbad bleiben die Bäder am Mittwoch (1. September) geschlossen.

Hallenbad: Wahrscheinlich maximal 40 Gäste gleichzeitig

Auch der Hallenbadbetrieb in der kommenden Saison ist unter Pandemiebedingungen durchzuführen. Nach dem jetzigen Stand wird eine maximale Zahl von 40 Gästen gleichzeitig möglich sein. Die jeweils aktuelle Höchstgrenze ist auf der Homepage der Gemeinde (www.nottuln.de) einzusehen. Die Gemeindewerke werden zudem den Badeplan und die Hygieneregeln rechtzeitig vor der Öffnung des Hallenbades veröffentlichen. Fest steht bereits, dass neben den bekannten Abstands- und Hygieneregeln auch die 3G-Regeln nach der Coronaschutzverordnung umgesetzt werden müssen.

3G-Regel gilt auch im Schwimmbad

Danach ist der Zutritt zum Hallenbad nur immunisierten – also vollständig geimpften oder genesenen – oder getesteten Personen gestattet. Als getestet gelten Personen, die über ein nach der Corona-Test- und Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 48 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. Der Nachweis ist durch ergänzende Vorlage eines amtlichen Ausweisdokuments zu führen.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultes­tungen als getestete Personen. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren benötigen eine Schulbescheinigung, um als getestet zu gelten. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

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