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Ukraine-Krieg beschäftigt Kinder und Jugendliche

Schüler setzen ein Zeichen

Nottuln

Der Krieg in der Ukraine ist ein wichtiges Thema für die Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule. Mit verschiedenen Aktionen zeigen sie Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.

Von Ludger Warnke

Die Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule bildeten am Freitagvormittag ein riesiges Peace-Zeichen und mahnten damit für den Frieden. Die Schülervertretung verkaufte Cookies zugunsten der Ukraine-Hilfe (v.l.): Phillipp Roberg (SV-Lehrer), Dilba Atalan (stellv. Schülersprecherin), Yasmin Mateus Drewes (Schülersprecherin), Thore Schramm (Schülervertreter Klassen 8-10), Eva-Maria Meyer (SV-Lehrerin) und Riyan Shennawi (Schülervertreter Klassen 5-7). Foto: Ludger WarnkeDaniela Smolka

Schüler und Lehrer der Liebfrauenschule haben am Freitagvormittag ein überdimensionales Peace-Zeichen auf der Birnbaumwiese der Schule gebildet. „Damit beteiligen wir uns an einer bistumsweiten Solidaritätsaktion der kirchlichen Schulen mit den Menschen in der Ukraine“, erklärt Schulleiter Heinrich Willenborg, „denn der heutige Tag steht im besonderen Gedenken an die unter dem Krieg leidenden Menschen.“

Auch wenn das Pausengewusel auf dem Schulhof mit lärmen, rennen, spielen ganz normalen Schulalltag vermittelt, so entwickelt sich der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine neben der Pandemie zu einem weiteren wichtigen Thema für die Schülerinnen und Schüler. Und das bekommen auch die Lehrer deutlich zu spüren. „Wir stellen fest, dass Fragen wie ‚Kommt der Krieg jetzt zu uns?‘ oder ‚Was passiert mit uns, wenn ein Atomkrieg ausbricht?‘ eine ganz unmittelbare Bedeutung für die Schüler haben“, berichtet der Schulleiter.

Natürlich wurde und wird der Krieg thematisiert. Sichtbare Zeichen dieser thematischen Auseinandersetzung sind im Zentrum der Schule zu sehen. Dort steht seit Ausbruch des Krieges ein Friedenslicht. Dazu gibt es Stellwände mit Gedanken zum Thema Frieden. Zudem haben die Schüler Gelegenheit, weitere Gedanken selbst zu formulieren und an die Tafeln anzuheften.

Cookie-Aktion wird fortgesetzt

Nicht zu übersehen ist an der Glasfassade des Zen­trums eine großformatig künstlerisch gestaltete blau-gelbe Nationalfahne der Ukraine. Die Schülervertretung hat die Fahne am Freitag als Hintergrund für eine Aktion genutzt, um Spenden für die Ukraine-Flüchtlinge zu sammeln. Rund 300 Cookies hat die Schülervertretung gebacken und in der Pause zum Stückpreis von einem Euro verkauft. Bereits nach wenigen Minuten waren die Cookies vergriffen. Jetzt gibt es am kommenden Dienstag (15. März) eine weitere Cookie-Aktion. „Da wird ein schöner Betrag für die Ukraine-Flüchtlinge zusammenkommen“, freut sich Willenborg über das Engagement der Schülervertretung.

Darüber hinaus hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Gestaltung einer Mahnwache am Stiftsplatzbrunnen beschäftigt. Auch die Liebfrauenschule möchte ein Treffen dieses immer freitags um 18.30 Uhr stattfindenden Friedensgedenkens gestalten.

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