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Neuer offener Bücherschrank

Stadtmöbel mit Literatur to go

Nottuln

Stöbern und entdecken: Dazu laden Westenergie und Gemeinde Nottuln seit Mittwoch ein. Im Nottulner Ortskern gibt es einen neuen offenen Bücherschrank mit Literatur für Groß und Klein.

Sie eröffneten den offenen Bücherschrank und stellten direkt die ersten Bücher hinein (v.l.): Reinhild Falz von der KÖB St. Martinus und ihre Kolleginnen, Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, Jacqueline Esplör von der Stiftsbuchhandlung und Westenergie-Kommunalmanager Norbert Lüssem. Foto: Gemeinde Nottuln

Gute Bücher werfen Literaturfreunde nicht einfach weg, sondern teilen sie oft und gerne. Diese Möglichkeit haben die Nottulnerinnen und Nottulner jetzt mit dem neuen Bücherschrank, der vom Versorgungsunternehmen Westenergie vor dem Café „Auszeit“ an der Ecke Von-der-Reck-Straße/Schlaunstraße aufgestellt worden ist. Das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. „Es gilt: Einfach nur stöbern und entdecken“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Versorgungsunternehmens und der Gemeinde.

Zwei ehrenamtliche Patinnen

Westenergie-Kommunalmanager Norbert Lüssem und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes eröffneten den Bücherschrank mit den beiden ehrenamtlichen Patinnen Regina Falz von der KÖB St. Martinus und Jacqueline Esplör, Inhaberin der Stiftsbuchhandlung, und bestückten die Mini-Bibliothek gemeinsam mit den ersten Büchern. Damit der Bücherschrank in einem tadellosen Zustand bleibt, schauen ehrenamtliche Paten regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

„Der Bücherschrank ist ein schönes Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und gleichzeitig die allgegenwärtige Nachhaltigkeitsthematik unterstützen“, erklärte Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und ergänzte: „Ich danke ganz besonders unseren ehrenamtlichen Patinnen Frau Esplör und Frau Falz für ihr Engagement in dieser Sache. Ohne sie wäre der Betrieb des Bücherschrankes nicht möglich.“

Angebot auch für Kinder

„Ich freue mich, wenn auch viele Kinder den Bücherschrank nutzen“, sagte Norbert Lüssem, der das untere Regal mit einigen neuen Kinderbüchern befüllte. „Mit unserem Angebot möchten wir auch jungen Literaturfreunden die Möglichkeit geben, unkompliziert und kostenlos an neue Lektüre zu kommen.“

Das neue Stadtmöbel ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus Corten­stahl und fügt sich mit seiner schlanken Form gut in den öffentlichen Raum ein. Insgesamt haben rund 200 Bücher hier Platz. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bände immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können.

Bereits seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen auf und unterstützt damit den gesellschaftlichen Trend der Sharing Economy. Die Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Versorgungsgebiet von Westenergie.

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