1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Stellplatz für die Rikscha gefunden

  8. >

Pfarrei St. Martin und Gemeinde Nottuln stellen Garage zur Verfügung

Stellplatz für die Rikscha gefunden

Nottuln

Die Fahrrad-Rikscha hat einen Platz gefunden. Pfarrgemeinde St. Martin und Gemeindeverwaltung halfen der Hospizbewegung tatkräftig mit - und fanden eine Lösung.

Foto: Gemeinde Nottuln

Lange hat die Hospizbewegung Nottuln nach einer geeigneten Unterkunft für ihren Neuzugang suchen müssen. Jetzt hat die Fahrrad-Rikscha endlich einen geeigneten Ort gefunden, an dem sie trocken und geschützt stehen kann, wenn sie nicht genutzt wird: die Garage an der Alten Vikarie.

Zur Verfügung gestellt wird sie der Hospizbewegung von der Pfarrei St. Martin und der Gemeinde Nottuln. Dagmar Exner-Kasnitz und Mona Letterhaus, die sich jetzt zusammen mit Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und Andreas Gerdemann vom Gebäudemanagement der Gemeindeverwaltung vor Ort trafen, freuen sich sehr darüber, dass es nun endlich mit einer Unterstellmöglichkeit geklappt hat, schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

„Es war alles völlig unkompliziert.“

„Es war alles völlig unkompliziert“, sagt Dagmar Exner-Kasnitz und dankt dem Bürgermeister für die Unterstützung und damit auch für die Wertschätzung der Hospizbewegung, die die Verwaltung mit ihrem Entgegenkommen ausdrückt.

Mittlerweile gibt es Licht in der Garage und auch der Stromanschluss für den Akku des Rikscha-Motors ist gelegt. Außerdem werden demnächst noch Bewegungsmelder installiert – ideal in der kommenden dunklen Jahreszeit. „Das war alles superschnell erledigt“, bedanken sich Mona Letter-haus und Dagmar Exner-Kasnitz bei Andreas Gerdemann.

Seit Mitte August ist das besondere E-Bike der Hospizbewegung Nottuln in Betrieb und hat bereits einige Touren hinter sich, die unter anderem von Nottulner Seniorenheimen gebucht werden. Den Gästen stehen dafür elf Rikscha-Fahrerinnen und -fahrer zur Verfügung: „Unsere Piloten und Pilotinnen, wie die Fahrer richtig heißen, sind eigens dafür geschult worden“, erklärt Mona Letterhaus.

Rikscha ist seit August in Betrieb

Und die nehmen ihre Gäste, die aufgrund ihres Alters, wegen einer Erkrankung oder eines Handicaps nicht mehr so mobil sind, gerne mit auf Spazierfahrten. Zum Beispiel, um den Friedhof zu besuchen, um mal wieder in der alten Nachbarschaft vorbeizuschauen oder um eine schöne Tour ins Grüne zu unternehmen. „Wir fahren immer“, erklärt Mona Letterhaus, „solange nur das Wetter trocken ist. Und gegen die Kälte haben wir eine wärmende Decke dabei“.

Das Vehikel ist zudem sehr bequem – nicht nur für die Fahrerinnen und Fahrer, die neben der elektrischen Unterstützung auch eine stufenlose Gangschaltung zur Verfügung haben. Die Gäste, die ein Gewicht von maximal 150 Kilo auf die Waage bringen dürfen, gelangen über einen niedrigen Einstieg in die Rikscha, um dann auf einer gepolsterten Bank Platz zu nehmen.

Wer das Rikscha-Angebot nutzen möchte, wendet sich einfach an die Hospizbewegung Nottuln: entweder per Mail unter info@hospiz-nottuln.de oder telefonisch unter 0 15 20/7 37 64 14. Im individuellen Gespräch werden dann die Details geklärt.

Startseite