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Fußballer von GW Nottuln unterstützen Hospizbewegung

„Sternenfeld“ deutlich aufgewertet

Nottuln

Die Hospizbewegung Nottuln hatte am Donnerstag besondere Gäste eingeladen: das Trainerduo und zwei Spieler der ersten Fußballmannschaft von GW Nottuln. Die Kicker konnten sich auf dem „Sternenfeld“ davon überzeugen, was mit ihrer Spende geschehen ist.

Von Iris Bergmann

Bei einem Besuch des „Sternenfelds“ auf dem Friedhof ließen sich die Fußballer von GW Nottuln von Mitgliedern der Hospizbewegung zeigen, was mit ihrer Spende umgesetzt werden konnte. Foto: Iris Bergmann

„Es war uns wichtig, jemanden aus Nottuln zu unterstützen, und das hier ist gut angelegtes Geld“, war Dirk Nottebaum, Co-Trainer der ersten Fußball-Herrenmannschaft des Sportvereins DJK Grün-Weiß Nottuln, überzeugt. Zusammen mit Trainer Jens Niehues und den Spielern Daniel Feldkamp und André Kreuz war er am Donnerstagabend auf dem Nottulner Friedhof, genauer gesagt auf dem „Sternenfeld“. Dieses konnte die Hospizbewegung Nottuln mit der Summe, die die Fußballer dem Verein gespendet hatten (wir berichteten), aufwerten.

Koordinatorin Kirsten Schneider und einige Vorstandsmitglieder der Hospizbewegung zeigten den Fußballern, was von den 4000 Euro angeschafft und angelegt worden ist. „Wir konnten eine Hecke pflanzen lassen, haben jetzt eine Infotafel und die Bepflanzung rund um die Stele“, erläuterte Mona Letterhaus. Des Weiteren laden eine Bank und zwei Granitblöcke zum Sitzen und Verweilen ein.

Die vier Vertreter der Fußballmannschaft zeigten sich beeindruckt und nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit der Hospizbewegung näher zu informieren. Die Idee, von dem Spendengeld die Hospizbewegung zu unterstützen, war innerhalb der Mannschaft sofort gut angekommen. „Das zeigt den Charakter dieser jungen Menschen. Wir halten total zusammen, auch für gemeinschaftliche Sachen“, ist Trainer Jens Niehues stolz auf sein Team.

Der Vorstand der Hospizbewegung will sich noch mit einer ganz besonderen Geste bedanken: Ein großes Dankeschön-Banner wurde angefertigt. Wenn die Fußball-Saison losgeht, wollen sie damit ein Spiel im Baumberge-Stadion besuchen und es ausrollen. „Sehr gerne“, freuten sich die Fußballer. „Wir werden euch persönlich am Eingang in Empfang nehmen“, versprachen sie.

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