1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Stimmzettel wurden knapp

  8. >

Bundestagswahl in der Gemeinde Nottuln

Stimmzettel wurden knapp

Nottuln

In einigen Wahllokalen in der Gemeinde Nottuln sind zwischendurch die Stimmzettel knapp geworden. Nachschub bekam die Gemeinde von Nachbarkommunen. „Die Bundestagswahl war zu keiner Zeit gefährdet“, sagte Hans-Jörg Teubner vom Wahlamt.

Von Ludger Warnke

Jaron Caspers war zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl wahlberechtigt und gab im Wahllokal Pfarrheim St. Martinus seinen Stimmzettel ab. Im Hintergrund Wahlvorstand Nils Uhde, der wie seine Kolleginnen und Kollegen im Wahlvorstand für einen reibungslosen und ordnungsgemäßen Wahlablauf sorgte. In Nottuln zeichnet sich eine recht hohe Wahlbeteiligung ab. Foto: Ludger Warnke

18 Uhr. Die Bundestagswahl ist auch in Nottuln gelaufen. Pünktlich haben die Wahlvorstände in den neun Wahllokalen die Abstimmung geschlossen und sind anschließend mit der Auszählung der Stimmen gestartet. In der Gemeinde Nottuln zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab, wie Hans-Jörg Teubner vom Wahlamt mitteilte. In mehreren Wahllokalen wurden im Laufe des Tages die Stimmzettel knapp. „Freundlicherweise haben uns Nachbarkommunen im Wahlkreis mit einer ausreichend großen Zahl von Stimmzetteln ausgeholfen“, danke Teubner für diese interkommunale Kooperation.

Die Bundestagswahl in der Gemeinde sei zu keiner Zeit gefährdet gewesen. „Alle, die wählen wollten, konnten auch wählen. Es gab genügend Stimmzettel“, betonte Teubner.

Dabei hatte auch in Nottuln die Wahl zunächst ruhig begonnen. „Es gibt keine besonderen Vorkommnisse“, lautete zur Mittagszeit das Zwischenfazit des Wahlamtes.

Alle neun Wahllokale in der Gemeinde Nottuln öffneten pünktlich um 8 Uhr – zum Teil in Anwesenheit erster Wählerinnen und Wähler – ihre Türen. Dass zwei Wahlhelfer sich kurzfristig krank meldeten und ausfielen, war nach Auskunft von Hans-Jörg Teubner kein Problem. Die jeweiligen Wahlvorstände seien mit sieben Mitgliedern immer noch mehr als ausreichend besetzt gewesen.

In allen Wahllokalen galten Hygieneregeln wie zum Beispiel die Maskenpflicht. Probleme damit habe es nicht gegeben. Die Wählerinnen und Wähler in der Gemeinde verhielten sich vorbildlich, nahmen auch vereinzelt kleinere Wartezeiten ohne Murren hin.

Viel Arbeit für die Briefwahlvorstände

Am frühen Nachmittag kamen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer der insgesamt sieben Briefwahlbezirke zusammen. Auf sie wartete ein Berg von Arbeit. Denn nach letztem Stand haben 7172 Nottulnerinnen und Nottulner von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Ein neuer Rekordwert für die Gemeinde. Berücksichtig man alle rund 15500 Wahlberechtigten, ergibt das eine Quote von rund 46,3 Prozent. Bei einer Wahlbeteiligung von rund 80 Prozent läge die Briefwahlquote bei circa 58 Prozent.

Jeder Briefwahlvorstand öffnete erst ab 18 Uhr die rund 1000 Briefumschläge mit dem Stimmzettel und zählte dann die Stimmen aus.

Ein vorläufiges amtliches Endergebnis wird für circa 21 Uhr erwartet.

Startseite