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Osterfeuer in den Baumbergen

Tradition nach zweijähriger Pause wiederbelebt

Appelhülsen

Die Corona-Pandemie hat die Tradition unterbrochen, aber nicht beendet. Ostersonntag leuchteten wieder die Feuer und versammelten sich die Menschen.

Von Marita Strothe

Das große Osterfeuer auf Gessmanns Wiese wurde von der Feuerwehr entzündet und überwacht. Foto: Marita Strothe

„Schön, dass ihr alle gekommen seid“, freute sich Norbert Caßens am Ostersonntag über die zahlreichen großen und kleinen Gäste auf Gessmanns Wiese. „Jesus hat gesagt, ich bin das Licht der Welt“, erinnerte der Dechant daran, dass Osterfeuer am größten Fest der Christen mit ihrer Helligkeit dessen Auferstehung feiern. Nach zweijähriger Zwangspause hatten zuvor traditionsgemäß Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt ihre Fackeln an der Osterkerze entzündet und zusammen mit dem Priester das Licht im Fackelzug auf den Hof gebracht, wo ein großer Holzstoß bereitlag.

Nach der Bitte um Gottes Segen und einem gemeinsam gesungenen „Hallelujah“ hielten die Feuerwehrleute die Fackeln an das trockene Holz. „Guck mal, wie das brennt“, staunten da nicht nur die Kleinsten, wie schnell ein stattliches Osterfeuer loderte und gingen sicherheitshalber auf etwas mehr Abstand.

Bei prächtigem Wetter genossen die Appelhülsener das Beisammensein auf der Wiese. Dazu verteilten Thomas Terlau und Ingrid Wolken vom Heimatverein Appelhülsen bunte Ostereier, und der Chorus Cantemus sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. Wie in Appelhülsen wurden auch in den anderen Ortsteilen Osterfeuer entzündet, so etwa auf dem Nottulner Pfadfindergelände, in Schapdetten an der Sporthalle oder bei der Baumberger Nachbarschaft.

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