1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Über 130 Kinder machen mit

  8. >

Sternsingeraktion in der Pfarrgemeinde St. Martin

Über 130 Kinder machen mit

Nottuln

Pastoralreferent Philipp Lammering freut sich und spricht von einem „tollen Signal“. Mehr als 130 Kinder und über 60 Erwachsene beteiligen sich an der Sternsingeraktion. Alle Teilnehmer müssen vor dem Gang zu den Haushalten einen Corona-Schnelltest absolvieren.

Von Ludger Warnke

Sie bringen den Segen und sammeln für den guten Zweck: die Sternsinger. In der Pfarrgemeinde St. Martin nehmen diesmal mehr als 130 Kinder und über 60 Erwachsene teil. Foto: Dietmar Jeschke

Es wird ein vertrauter Anblick in einer schwierigen Pandemiezeit sein: Am kommenden Samstag (8. Januar) werden auch in der Pfarrgemeinde St. Martin Nottuln die Sternsinger von Haus zu Haus gehen. Nicht in Zivil, wie in einigen anderen Kirchengemeinden des Bistums praktiziert, sondern in der vertrauten, farbenprächtigen Kleidung der Heiligen Drei Könige Casper, Melchior und Balthasar.

„Insgesamt mehr als 130 Jungen und Mädchen und über 60 Erwachsene werden ehrenamtlich dafür sorgen, dass möglichst viele Haushalte besucht werden“, berichtet Pastoralreferent Philipp Lammering im WN-Gespräch. Unterwegs sind die Sternsinger in den Ortsteilen Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten. In Darup gibt es Segensaufkleber in der Kirche.

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit!“

Die Sternsinger bringen am Samstag nicht nur den Segen in die Häuser. Sie sammeln auch Spenden: „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit!“ – so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2022. Im besonderen Fokus steht dabei die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika – nicht nur in einer Pandemie ein wichtiges Thema, wie die Pfarrgemeinde St. Martin betont.

Dass sich so viele Kinder und Erwachsene trotz der pandemiebedingten Einschränkungen an der Aktion beteiligen, „ist ein tolles Signal“, freut sich Lammering. Keine Frage dabei: Die Organisation war diesmal deutlich aufwendiger. Es galt und gilt, Infektionsrisiken zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren.

Für die Sternsinger hat das Organisationsteam deshalb einen detaillierten Zeitplan ausgearbeitet. Verzichtet wird auf zentrale Gruppenaussendungsfeiern, vielmehr werden die Sternsingergruppen einzeln den Aussendungssegen erhalten. Zentraler Startpunkt der Aktion ist das Pfarrheim in Nottuln. Hier treffen die Gruppen nacheinander ein und absolvieren zuerst einen Corona-Schnelltest, um den sich ein Team der Stifts-Apotheke kümmert. Erst nach negativem Test-Befund werden sich die Gruppen auf den Weg zu den Bürgern machen.

Strenge Hygieneregeln

„Alle Kinder sind über die Hygienemaßnahmen informiert und haben während der Aktion auch ihre Maske dabei“, erläutert Philipp Lammering. Erwachsene und Jugendgruppenleiter, die die Sternsinger begleiten, achten in besonderem Maße auf die Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln.

Im Ortsteil Darup habe sich das Vorbereitungsteam frühzeitig dazu entschieden, auf einem anderen Weg Spenden für die Sternsingeraktion zu sammeln und so der dynamischen Entwicklung der Pandemie zuvorzukommen, erläutert Pastoralreferent Lammering. Im Sonntagsgottesdienst am 9. Januar werden die Segensaufkleber gesegnet, sodass die Daruper sie dann aus der Kirche mit nach Hause nehmen können. Außerdem findet sich in der Daruper Kirche auch ein „Sternsingertisch“ mit Informationen zur Aktion, Segensaufklebern und natürlich einer Spendenbox. Und für Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten gilt zudem: In den jeweiligen Kirchen können die Segensaufkleber auch noch nach der Aktion abgeholt werden.

Spendenkonto der Pfarrgemeinde St. Martin

Grundsätzlich besteht auch wieder die Möglichkeit, Spenden für die Sternsingeraktion direkt auf das Konto der Pfarrei St. Martin zu überweisen. Alle Spenden werden dann gebündelt an das Kindermissionswerk, Träger der Sternsingeraktion, weitergeleitet. (Spendenkonto: IBAN DE 42 4016 4352 0100 0010 00; Stichwort: Sternsinger 2022).

Startseite
ANZEIGE